Der Roider Jackl und seine Zeit

Am Sonntag läuft im Gasteig der Film „Der Roider Jackl und seine Zeit“. Danach gibt's ein Gespräch mit der Regisseurin und Gstanzl von Sebastian Daller.
von  AZ

Am Sonntag läuft im Gasteig der Film „Der Roider Jackl und seine Zeit“. Danach gibt's ein Gespräch mit der Regisseurin und Gstanzl von Sebastian Daller.

Haidhausen - Gemeinsam mit dem Bayerischen Fernsehen zeigt die Monacensia am Sonntag, 10. November, um 11 Uhr im Vortragssaal der Münchner Stadtbibliothek Am Gasteig, Rosenheimer Straße 5, den Film „Der Roider Jackl und seine Zeit“.

Der Roider Jackl, geboren 1906, war ein Volkssänger, ein Medienereignis des noch jungen Bayerischen Rundfunks und bis zu seinem Tod 1975 Publikumsmagnet bei Veranstaltungen aller Art. Er liebte sein Bayern und schaute ihnen in die Seele wie kein anderer. Er war ein scharfer Beobachter. Klug, treffsicher und mit Wortwitz sprach er aus, was den Menschen auf dem Herzen lag.

Er war bei Politikern, Prominenten und beim einfachen Volk gleichermaßen beliebt. Seine Auftritte auf dem Nockherberg sind legendär. Von ihm „derbleckt“ zu werden, war eine Ehre. Im Anschluss an den 30-minütigen Film findet ein Gespräch mit der Regisseurin Elisabeth Malzer, Dr. Werner Roider, Sohn vom Roider Jackl, und Dr. Elisabeth Tworek, Leiterin der Monacensia, statt.

Der Sänger und Musiker Sebastian Daller trägt Gstanzl vor. Der künstlerische Nachlass vom Roider Jackl befindet sich im städtischen Literaturarchiv Monacensia. Der Eintritt beträgt fünf Euro, die Karten sind ab 10.30 Uhr am Veranstaltungsort erhältlich. Informationen zur Monacensia unter www.muenchner-stadtbibliothek.de monacensia