Stadt München unterstützt Skater und Actionsportler mit mehr Geld

50.000 Euro sind für verschiedene Projekte genehmigt worden. Profitieren soll davon unter anderem auch die neue Skatehalle im Kreativquartier.
von  AZ
So macht Kunst Spaß: Skaten auf der Holz-Skulptur im Maximiliansforum. (Symbolbild)
So macht Kunst Spaß: Skaten auf der Holz-Skulptur im Maximiliansforum. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

München - Der Sportausschuss des Stadtrats hat am Donnerstag beschlossen, für Skater und Actionsport mehr Geld auszugeben - mittlerweile hat die Stadt ja wieder etwas Spielraum, nachdem die Kämmerei doch deutlich mehr Geld einnimmt, als bislang angenommen.

50.000 Euro mehr bekommen verschiedene Projekte in dem Bereich ab 2022: Zunächst gehen 20.000 Euro davon einerseits an die neue Skatehalle im Kreativquartier, die dort auch Anfänger-Workshops und soziale Programme durchführt. Andererseits soll damit auch die temporäre Nutzung der Fußgängerunterführung Arnulfstraße/Seidlstraße als Skate-Spot finanziert werden. Dort sollen Rampen, Hindernisse und Kurven gebaut werden. Nach aktuellen Plänen der Stadt soll dort 2023 eine Fahrradgarage entstehen. 

Skatehalle im Kreativquartier soll im November öffnen

Die Skatehalle und den temporären Skate-Spot sieht die Stadt als Überbrückungsangebote, bis 2024 das neue Actionsportzentrum in Pasing eröffnet. Die neue Skatehalle im Kreativquartier soll schon Mitte November eröffnen - lediglich das finale "Go" der Lokalbaukommission ist da noch ausstehend. Nach erfolgreichem Crowdfunding im Frühjahr hat die Skateschule München auf 500 Quadratmetern ein neues Zuhause gefunden. 

Weitere 30.000 Euro gehen ab kommendem Jahr an verschiedene Trend- und Actionsport-Angebote. Das sind zum Beispiel Parkour-Workshops, Feriensportangebote für sozial benachteiligte Kinder und Anfängerkurse für Kinder und Jugendliche im Flusssurfen.