Stadion-Rasen zu verkaufen: So will die CSU das Olympiastadion retten

Mit einer Sponsoring-Aktion will die CSU das marode Stadion retten.
von  Christina Hertel
Das Münchner Olympiastadion ist in die Jahre gekommen. (Archivbild)
Das Münchner Olympiastadion ist in die Jahre gekommen. (Archivbild) © Sven Hoppe/ dpa

München - Dass die Olympischen Spiele in München ausgetragen wurden, ist fast 50 Jahre her. Inzwischen ist das Olympiastadion marode.

Die Stadt beschloss bereits vor Jahren, dass es für Großveranstaltungen nutzbar bleiben soll, und will das Stadion sanieren. Doch klar ist auch: Das wird teuer. Kosten von 108 Millionen Euro wurden einst genannt.

Die CSU glaubt daher, dass die Stadt zusätzliche finanzielle Mittel braucht, um das Stadion zu erhalten. Die Partei fordert deshalb nun, dass die Stadt eine Sponsoring-Partnerschaft, anbietet, an der sich Bürger beteiligen können.

Vorstellbar ist für die CSU zum Beispiel, dass Münchner Patenschaften an spezifischen Sitzplätzen oder Rasenflächen erwerben können. Auch alte Sitzschalen will die CSU verkaufen, um so Einnahmen zu generieren. Ziel ist der "Erhalt der architektonischen Einmaligkeit", wie es in dem Antrag heißt. Wenn alles fertig ist, wünscht sich die CSU ein großes Sommerfest - mit allen Sponsoren und Paten.