So stützt die Familie Blacky's Gundel

Die Trauerfeier für Blacky Fuchsberger wird zu einer harten Prüfung für seine Witwe. Ihre Freunde planen bereits, wie sie ihr in Zukunft helfen wollen.
von  Natalie Kettinger
Weiße Rose, Dutzende Kerzen und Joachim „Blacky“ Fuchsberger schaut von einer Leinwand zu: der August-Everding-Saal vor Beginn der Trauerfeier.
Weiße Rose, Dutzende Kerzen und Joachim „Blacky“ Fuchsberger schaut von einer Leinwand zu: der August-Everding-Saal vor Beginn der Trauerfeier. © dpa

München – Sie wirkt zerbrechlich, aber gefasst: Gestützt von ihren Enkeln Jennifer und Julien-Christopher steigt Gundel Fuchsberger (84) wenige Minuten vor Beginn der Trauerfeier im Grünwalder August-Everding-Saal aus einer dunklen Limousine.

Vor vier Jahren hat sie hier Abschied von Tommy († 53) genommen, ihrem einzigen Sohn. Nun muss sie ihrem Blacky Lebewohl († 87) sagen. Dem Mann, mit dem sie 60 Jahre lang verheiratet war – und der am Donnerstag, 11. September, friedlich im Kreise der Familie eingeschlafen ist.

Nun geben die Angehörigen seiner Witwe Kraft: Die Enkel und Schwager Otmar sind bei ihr, als sich die kleine Frau tapfer den Fotografen stellt. Arm in Arm betreten sie dann durch den Hintereingang den Saal. Neben der Tür parkt ein Krankenwagen. Zur Sicherheit.

Denn nicht nur Moderatorin Nina Ruge, eine langjährige Freundin der Fuchsbergers, macht sich Sorgen: „Gundel ist eine starke Frau. Ihre Kraft und ihre Haltung sind verwunderlich. Aber ich weiß nicht, was passieren wird, wenn diese Tage vorbei sind.“

Ohne ihre Familie, die Tag und Nacht um sie sei, hätte Gundel den Verlust wohl nicht ertragen können. Und für die Zukunft, sagt Ruge, habe der Freundeskreis vor, „einen Plan zu machen, damit sie nie alleine ist“. Die Kessler-Zwillinge haben bereits Unterstützung signalisiert: „Wir haben Gundel gesagt, dass sie jederzeit zu uns kommen kann.“