Silvester in München: Am Ende bleibt der Müll

Die Münchner Straßenreiniger rücken früh aus. Und auch Freiwillge packen an, dass die Stadt nach der Silvester-Böllerei wieder sauber wird.
von  Daniel von Loeper
Eine Kehrmaschine im Einsatz am Neujahrsmorgen.
Eine Kehrmaschine im Einsatz am Neujahrsmorgen. © Daniel von Loeper

München - Der SPD-Fraktionschef im Rathaus, Christian Müller, begann das neue Jahr mit einem Dankeschön. "Mein Dank gilt heute den Jungs und Mädels vom AWM, die in der Früh dafür sorgen, dass später von den Hinterlassenschaften der Nacht nichts mehr zu sehen ist!", schrieb er am Morgen auf Twitter. Der AWM ist der Abfallwirtschaftsbetrieb – und dem Dank werden sich viele Münchner anschließen.

Denn, so der Eindruck an vielen Ecken der Stadt: Heuer waren die Straßenreiniger besonders früh, besonders schnell, besonders ausdauernd und gründlich unterwegs. Schon am Mittwochmorgen waren viele Straßen wieder blitzblank.

Freiwillige räumen Silvestermüll weg

Dabei half auch so manch Freiwilliger mit. Wie die Grünen im Münchner Westen, die traditionell am 1. Januar am Nymphenburger Kanal aufräumen. Gunter Schäfer, der Initiator der Aktion, erzählte der AZ vom Beginn dieser Tradition: "Vor zwölf Jahren war ich beim Schloss Nymphenburg joggen und ich war fassungslos und entsetzt. Es sah dort furchtbar", erinnerte er sich. "Seitdem machen wir das jedes Jahr."

Eine Kehrmaschine im Einsatz am Neujahrsmorgen.
Eine Kehrmaschine im Einsatz am Neujahrsmorgen. © Daniel von Loeper

Am Mittwoch gab es ähnliche Ramadama-Aktionen der Grünen erstmals auch an anderen Standorten überall in der Stadt. Dass dabei ein wenig Wahlwerbung – die Aufräumer trugen teils grüne Fahnen und Schals – nicht fehlen durfte: sei's drum. Wer anpackt und aufräumt am 1. Januar ist so oder so allen Münchnern willkommen...

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