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Schwerer Unfall auf dem Mittleren Ring – fünf Verletzte

Am frühen Freitagnachmittag hat sich auf dem Mittleren Ring im Bereich Schenkendorfstraße ein schwerer Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen ereignet. Zur Rettung zweier Pkw-Insassinnen musste die Feuerwehr mit schwerem Gerät vorgehen.
von  aw
Bergungsarbeiten der Feuerwehr nach dem Verkehrsunfall auf der Schenkendorfstraße.
Bergungsarbeiten der Feuerwehr nach dem Verkehrsunfall auf der Schenkendorfstraße. © Berufsfeuerwehr München

München – Auf dem Mittleren Ring im Bereich Schenkendorfstraße, in Höhe der Auffahrt zur A9, hat sich am Freitagnachmittag gegen 13.14 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall ereignet, an dem insgesamt fünf Fahrzeuge und neun Personen beteiligt waren. Laut Bericht der Polizei am Sonntag hatte sich zur Unfallzeit im Tunnel Stau gebildet. Eine 35-jährige Münchnerin bemerkte das Ende des Staus nicht und fuhr auf den Pkw eines 59-Jährigen auf, der wiederum gegen einen VW Polo stieß. 

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Wie die Feuerwehr berichtet, mussten zwei 50-jährige Frauen über eine Seitenöffnung aus ihrem Fahrzeug gerettet werden. Hierfür wurden die beiden B-Säulen des Pkw von den alarmierten Einsatzkräften mit Hilfe einer Rettungsschere und eines Rettungsspreizers durchtrennt und die beiden Insassinnen  aus dem Wagen geborgen.

Während der Bergungsarbeiten durch die Feuerwehr war der Mittleren im Bereich der Unfallstelle in beide Richtungen komplett gesperrt.
Während der Bergungsarbeiten durch die Feuerwehr war der Mittleren im Bereich der Unfallstelle in beide Richtungen komplett gesperrt. © Berufsfeuerwehr München

Fünf Verletzte bei Unfall auf Schenkendorfstraße

Beide Frauen wurden nach kurzer Behandlung in den Schockraum einer Münchner Klinik transportiert. Insgesamt wurden fünf der am Unfall beteiligten Personen nach einer Erstversorgung vor Ort anschließend zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war der Mittlere Ring im Bereich der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen. Von Seiten der Feuerwehr konnte die Höhe des Sachschadens nicht beziffert werden.