Radeln in der Fußgängerzone länger erlaubt

In der Münchner Fußgängerzone, zu der seit Montag auch die bisherige Durchfahrt am Marienplatz gehört, darf ab sofort länger geradelt werden: Auf Antrag der SPD-Fraktion genehmigte die zuständige Behörde die Ausweitung um eine Stunde.
von  az
Radfahren ist in Münchens Fußgängerzone in Zukunft von 21h bis 9h erlaubt.
Radfahren ist in Münchens Fußgängerzone in Zukunft von 21h bis 9h erlaubt. © Daniel von Loeper

In der Münchner Fußgängerzone, zu der seit Montag auch die bisherige Durchfahrt am Marienplatz gehört, darf ab sofort länger geradelt werden: Auf Antrag der SPD-Fraktion genehmigte die zuständige Behörde die Ausweitung um eine Stunde.

München - Die Durchfahrt am Marienplatz ist seit Montag nicht mehr für Taxis, Busse und Radler freigegeben. Sie gehört somit nun zur Fußgängerzone. Bereits seit April 2014 durften Radler aber - vorerst nur versuchsweise - in diese abends einfahren. Dem Planungsausschuss des Stadtrates ist nun das Ergebnis des Testversuches vorgelegt worden. Demnach kommt das Referat zu dem Schluss, dass die temporäre Freigabe für den Radverkehr „kein ernstzunehmendes Konfliktpotenzial“ bedeutet.

 

Radler rücksichtsvoll und vorausschauend

 

Die Radfahrer verhielten sich rücksichtsvoll und führen vorausschauend. Deshalb empfiehlt die Behörde mit Zustimmung des KVR und der Polizei, die Fußgängerzone über Nacht und am frühen Morgen auch weiterhin für den Radverkehr zu öffnen.

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Auf Antrag der Rathaus-SPD wurde der Zeit-Korridor außerdem um eine Stunde verlängert. Ursprünglich wollte das KVR die Fußgängerzone erst ab 22 Uhr freigeben, nun dürfen die Fahrradfahrer schon ab 21 Uhr durch Münchens bekannteste Einkaufstraße fahren. "Von neun bis neun - das kann sich jeder leicht merken", sagte Bettina Messinger, SPD-Stadträtin und Radbeauftragte der Fraktion.

Danach wird es in der beliebten Einkaufspassage deutlich zu voll, dann übernehmen die Touristen und Kunden Kaufinger- und Neuhauserstraße. Und auch der Marienplatz gehört dann wieder komplett den Fußgängern. Daran wird sich auch in Zukunft nichts mehr ändern.