Braurösl-Nachfolge: Lorenz Stiftl geht leer aus und ist ein guter Verlierer

Lorenz Stiftl galt lange Zeit als einer der Favoriten auf die Bräurosl-Nachfolge. Doch der Wirt geht leer aus, trägt es allerdings mit Fassung.
von  Kimberly Hagen
Wurde als Bräurosl-Kandidat gehandelt: Wirt Lorenz Stiftl.
Wurde als Bräurosl-Kandidat gehandelt: Wirt Lorenz Stiftl. © imago/STL

München - Er ist der ewige Zweite: Schon nach Sepp Krätz' Hippodrom-Aus hatte sich Lorenz Stiftl (56, Zum Spöckmeier, Zum Stiftl) ums Wiesnzelt beworben, nun wieder.

Kein Zuschlag für die Braurösl: Lorenz Stiftl geht wieder leer aus

Eine halbe Stunde vor der offiziellen Verkündung wurde er von Andreas Steinfatt angerufen, um zu erfahren, dass er erneut leer ausgegangen ist. Doch Stiftl und seine Frau Christine (46), seit Januar auch Wirte im Alten Hackerhaus und Stammhaus der Brauerei, tragen es mit Fassung.

Zur AZ sagt er: "Natürlich hätten wir uns gefreut, den Zuschlag für das Festzelt zu bekommen. Quasi als Vollblutgastronom bin ich seit meiner Kindheit volksfesterfahren und hätte mit meiner Belegschaft bewiesen, dass wir solchen Herausforderungen gewachsen wären. Gerade in den nicht einfachen Zeiten braucht man gute Konzepte und einen langen Atem. Mit unserer Gastronomie sind wir seit fast drei Jahrzehnten ein starker Partner der Brauerei."

Peter Reichert ist neuer Chef im Festzelt

Lorenz Stiftl zeigt sich als guter Verlierer: "Ich freue mich für jeden, der das Durchhaltevermögen hat, die Bräurosl durch die Krise zu bekommen. Glückwunsch an Peter Reichert!"