Münchner Vermisstenfall: Ermittler gehen von Mord und Totschlag aus

Im Münchner Vermisstenfall gehen die Ermittler davon aus, dass der Tatverdächtige seine Ehefrau getötet und deren 16-jährige Tochter als Zeugin des Vorfalls ermordet haben könnte. 
von  AZ/dpa
Seit Samstag vermisst: Maria G. (links) und ihre Tocher Tatiana G.
Seit Samstag vermisst: Maria G. (links) und ihre Tocher Tatiana G. © Polizei München

Im Fall um die vermisste Münchnerin Maria G. und deren Tochter Tatiana (16) gehen die Ermittler nun von Mord und Totschlag aus. Ein 44-jähriger Tatverdächtiger sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft.

München - Im Münchner Vermisstenfall gehen die Ermittler davon aus, dass der Tatverdächtige seine Ehefrau getötet und deren 16-jährige Tochter als Zeugin des Vorfalls ermordet haben könnte. Mit dieser Theorie sei der Haftbefehl beantragt worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft München I am Donnerstag. 

Mutter und Tochter vermisst

Seit Samstag vermisst: Maria G. (links) und ihre Tocher Tatiana G.
Seit Samstag vermisst: Maria G. (links) und ihre Tocher Tatiana G. © Polizei München

Seit Sonntag sitzt der 44-Jährige wegen des Verdachts auf "Totschlag in Tatmehrheit mit Mord" in Untersuchungshaft. Die beiden Frauen werden seit fast zwei Wochen vermisst. Der Tatverdächtige ist seit rund einem Jahr mit der Frau verheiratet und hatte widersprüchliche Angaben bei der Vermisstenmeldung gemacht.

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