Hinterbrühler See: Schwan von freilaufendem Hund attackiert und tödlich verletzt

Vergangene Woche ist ein Schwan am Hinterbrühler See von einem freilaufenden Hund angefallen worden. Das Tier wurde schwer verletzt und musste eingeschläfert werden.
von  AZ
Der Hinterbrühler See. Hier lebte Elsa.
Der Hinterbrühler See. Hier lebte Elsa. © AZ/anf, Tierschutzverein

Thalkirchen - Für Schwanendame Elsa war es das tragische Ende eines Lebens im Idyll: Am vergangenen Dienstag haben Passanten das schwerverletzte Tier im Hinterbrühler See gefunden. Wie der Tierschutzverein München gegenüber der AZ bestätigt, war es von einem freilaufenden Hund attackiert worden.

"Wir haben sie Dienstag vor einer Woche am Hinterbrühler See eingefangen und die Vogelklinik Oberschleißheim gebracht", sagt Sprecherin Judith Brettmeister. Elsa, die rund 15 Jahre im Hinterbrühler See lebte, wurde mehrmals in den Hals und in das Hinterteil gebissen und erlitt dabei tiefe Fleischwunden.

Nach Hunde-Attacke: Elsa muss eingeschläfert werden

Da auch die Bürzeldrüse, mit der der Schwan sein Gefieder einfettet, schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde und schlussendlich abstarb, war das Leben von Elsa nicht mehr zu retten. Sie wurde einige Tage später eingeschläfert.

"Uns wäre wichtig, dass Hundebesitzer, deren Hund nicht abrufbar ist, diesen nicht von der Leine lassen oder ihm einen Maulkorb aufsetzen", appelliert Brettmeister. Aufgrund der Brutzeit seien Schwäne aktuell besonders empfindlich.

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