Füße und Hitlergrüße: Zwei handfeste Streits in Regionalzügen

Vor Silvester gab es in den Regionalzügen nach München zwei Vorfälle, von denen die Bundespolizei berichtet. In beiden Fällen wurden die Beteiligten handgreiflich.
von  AZ
Handgreifliche Streitigkeiten in Züge - davon hatte die Bundespolizei vor Silvester nicht nur einen. (Symbolbild)
Handgreifliche Streitigkeiten in Züge - davon hatte die Bundespolizei vor Silvester nicht nur einen. (Symbolbild) © Bundespolizei München

München - Die Bundespolizei hatte zum Jahreswechsel zwei handfeste Fälle: Einmal mussten sie einen handgreiflichen Streit wegen Beinen auf der Sitzbank schlichten, ein anderes Mal haben drei Eishockeyfans mit dem Hitlergruß in einem Zug für Aufregung gesorgt. 

Fall 1: Erst die Beine dann die Hände

Wie die Bundespolizei berichtet, passierte der Vorfall am 30. Dezember gegen 18 Uhr im Regionalexpress RE 5422 auf der Strecke zwischen Tutzing und München. Ein 31-Jähriger hatte seine Beine auf den Sitz gelegt. Zwei Fahrgäste (39 und 30) regten sich darüber auf und forderten den Mann auf, seine Beine vom Sitz zu nehmen.

Der reagierte aber anders als erwartet: Aggressiv und lautstark. Der Streit schauckelte sich hoch und schließlich gingen die Männer aufeinander los, so die Polizei. Auch die Frau (30) mischte sich in die Handgreiflichkeit ein. 

Bei dem Vorfall wurde laut Bundespolizei allerdings niemand verletzt. Am Hauptbahnhof nahmen die Ermittler den Sachverhalt auf. Alle drei durften danach nach Hause gehen. 

Fall 2: Eishockeyfans zeigen den Hitlergruß

Ebenfalls am Sonntagabend (30. Dezember) kam es im RB 59462 von Schongau nach München zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Eishockey-Fangruppen. Wie die alarmierte Polizei am Hauptbahnhof bei Eintreffen des Zuges erfuhr, sollen drei Eishockeyfans (20, 21 und 21) während der Fahrt gegenüber einem 27-Jährigen den Hitlergruß gezeigt haben.

Daraufhin kam es laut Polizei zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einer sechsköpfigen Gruppe und den Fans. Die Polizei nahm den Vorfall auf.

Lesen Sie auch: Silvesterbilanz der Münchner Einsatzkräfte - Alles andere als ruhig