Restaurant Casa Nostra in München: Italienisch speisen und sitzen

Im neuen Casa Nostra in der Gabelsbergerstraße wird mediterrane Küche auf Designer-Möbeln serviert. Letztere kann man dort auch kaufen.
von  Ruth Frömmer
Die Betreiber (v.l.) Stefan Sumper, Bastian Schleich, Niklas Hacker und Philipp Schlick bei der Eröffnungsfeier im Casa Nostra in der Maxvorstadt.
Die Betreiber (v.l.) Stefan Sumper, Bastian Schleich, Niklas Hacker und Philipp Schlick bei der Eröffnungsfeier im Casa Nostra in der Maxvorstadt. © ruf

München - Das Konzept des Casa Nostra liegt irgendwo zwischen hochwertigem Italiener und Pizzeria. Hochwertig ist auf jeden Fall das Interieur von der italienischen Möbelmarke Saba Italia, das dem Besucher beim Betreten des Lokals sofort ins Auge sticht. Wem die schicken Sessel und Stühle gefallen, der kann sie zum Sonderpreis bestellen. Alle drei Monate werden die Möbel ausgetauscht und mit sattem Rabatt verkauft.

Die italienische Einrichtung ist ein Blickfang.
Die italienische Einrichtung ist ein Blickfang. © ruf

Essbares Italo-Feeling in Münchner Casa Nostra

Aber auch wer sich rein auf die Küche konzentrieren möchte, kann einen schönen Abend im Casa Nostra verbringen. Die Speisen auf der Karte erfinden zwar das kulinarische Rad nicht neu, sind aber durch die Bank ziemlich hochwertig für ihren Preis.

Die gemischten Vorspeisen (10,50 Euro, vegetarisch 9,50) von der cremigen Burrata, über Arancini zum Schinken lassen zusammen mit einem Campari Amalfi (8 Euro) schon zum Einstieg Italo-Feeling aufkommen.

Casa Nostra bezieht Pasta aus Schwabinger Nudelmanufaktur

Weiter geht's - natürlich - mit Pasta. Diese bezieht das Casa Nostra von der Nudelmanufaktur Pastateca aus Schwabing, und das schmeckt man. Die Tagliatelle al Tartufo (16,50 Euro) würden auch ohne den Trüffel schon glücklich machen. Der Hauptgang wechselt je nach Angebot. Entweder man wählt Fisch (26 Euro mit Beilagen), Fleisch (ab 19 Euro) oder eine vegane Parmigiana di Melanzane (14 Euro). Dazu passt der süffige weiße Hauswein (7 Euro).

Drei Mal Pasta - die Qual der Wahl.
Drei Mal Pasta - die Qual der Wahl. © ruf

Die Pizza Margherita di Bufala (12,50 Euro) ist nach neapolitanischer Art mit dickem Teig gebacken und gut belegt. Wer dann noch Platz für ein Dessert hat, wählt das erfrischende Sorbetto al Limone (6,50 Euro).

Ausgedacht haben sich das Restaurant-Bar-Konzept die vier Betreiber Philipp Schlick, Niklas Hacker, beide Gastronomen, Stefan Sumper und Bastian Schleich, die aus der Festival-Branche kommen.


Gabelsbergerstraße 97
Mo-So: 17-24 Uhr
Küche bis 22 Uhr