Einsätze am Hauptbahnhof München: Maskenverweigerer greift Sicherheitskräfte an

Die Bundespolizei ist am Dienstag zu mehreren Einsätzen ausgerückt: Auslöser waren ein Maskenverweigerer und mehrere Schläger.
von  AZ
Die Bundespolizei musste am Dienstag in mehreren Fällen eingreifen. (Symbolbild)
Die Bundespolizei musste am Dienstag in mehreren Fällen eingreifen. (Symbolbild) © Niklas Braun

München - Viel zu tun für die Bundespolizei am Dienstag: Wie die Beamten berichten, hatten Einsatzkräfte zunächst einen 21-jährigen Maskenverweigerer im Hauptbahnhof entdeckt. Als Sicherheitsmitarbeiter ihn aus dem Bahnhof führen wollten, schüttete der Mann einem 35-jährigen Bahn-Mitarbeiter heißen Kaffee über und schlug ihn gegen die Schulter.

Noch in der Nacht entdeckten Beamte denselben Mann schlafend am S-Bahnsteig des Hauptbahnhofs. Als sie seine Personalien feststellen wollten, wurde der 21-Jährige laut Bundespolizei ausfallend und griff die Einsatzkräfte mit Schlägen und Tritten an. Eine alte Wunde am Arm des Mannes ging bei der Auseinandersetzung wieder auf und blutete so stark, dass die Uniformen der Einsatzkräfte laut Bericht blutverschmiert waren. Der Mann ist wegen mehrerer Delikte polizeibekannt.

Frauen prügeln sich am Hauptbahnhof

Auf der Empore im Hauptbahnhof eskalierte am frühen Abend der nächste Streit: Zwei Frauen (30,39) schlugen nach einem verbalen Streit aufeinander ein. Bei der einen wackelte daraufhin ein Zahn, die andere trug Kratzer am Arm davon. Bundespolizisten schritten ein und trennten die beiden. Während bei der jüngeren und schwangeren Frau kein Atemalkoholwert gemessen wurde, verweigerte die ältere den Atemtest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobe angeordnet. Auch die beiden Frauen waren waren der Polizei bereits bekannt. 

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