Ein Portrait für Ude und Bobby Arnold in Wallungen

Der OB erhält ein Portrait von sich in Öl – und mancher Gast bekommt dabei die seltsamen Launen des „Arri“-Erben ab.
| Kimberlys Klatsch
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Der OB erhält ein Porträt von sich – und mancher Gast bekommt dabei die seltsamen Launen des „Arri“-Erben ab.
API / Michael Tinnefeld 12 Der OB erhält ein Porträt von sich – und mancher Gast bekommt dabei die seltsamen Launen des „Arri“-Erben ab.
Oberbürgermeister Christian Ude enthüllt das Öl-Porträt
API / Michael Tinnefeld 12 Oberbürgermeister Christian Ude enthüllt das Öl-Porträt
Doppelt im Mittelpunkt: Christian Ude in echt und in Öl – gemalt von Wolfgang M. Prinz (r.)
API / Michael Tinnefeld 12 Doppelt im Mittelpunkt: Christian Ude in echt und in Öl – gemalt von Wolfgang M. Prinz (r.)
Attacke! Bobby Arnold geht zur Begrüßung mit dem Messer auf Manfred Schnelldorfer (r.) los. Der nimmt’s mit Humor.
API / Michael Tinnefeld 12 Attacke! Bobby Arnold geht zur Begrüßung mit dem Messer auf Manfred Schnelldorfer (r.) los. Der nimmt’s mit Humor.
Wiesn-Wirte unter sich im Franziskaner: Edi Reinbold (für Ude extra mit roter Krawatte) und Sepp Krätz (r.)
API / Michael Tinnefeld 12 Wiesn-Wirte unter sich im Franziskaner: Edi Reinbold (für Ude extra mit roter Krawatte) und Sepp Krätz (r.)
Unter den 60 Gästen: Musiker Fredl Fesl tauscht sich mit Kollege Gus Backus (r.) aus.
API / Michael Tinnefeld 12 Unter den 60 Gästen: Musiker Fredl Fesl tauscht sich mit Kollege Gus Backus (r.) aus.
Auf der Kiste stehend hat er den Überblick: Der unnachahmliche Wirte-Napoleon Richard Süßmeier hält die Laudatio.
API / Michael Tinnefeld 12 Auf der Kiste stehend hat er den Überblick: Der unnachahmliche Wirte-Napoleon Richard Süßmeier hält die Laudatio.
Frank Fleschenberg und Elmar Wepper im Franziskaner.
API / Michael Tinnefeld 12 Frank Fleschenberg und Elmar Wepper im Franziskaner.
Christian Ude in echt (li.) - und Christian Ude in Öl (re.)
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Hansi Kraus und Joseph Hannesschläger.
API / Michael Tinnefeld 12 Hansi Kraus und Joseph Hannesschläger.
Manfred Schnelldorfer im Franziskaner.
API / Michael Tinnefeld 12 Manfred Schnelldorfer im Franziskaner.
Der Künstler Wolfgang M. Prinz (li.)und Richard Süßmeier.
API / Michael Tinnefeld 12 Der Künstler Wolfgang M. Prinz (li.)und Richard Süßmeier.

München - Eigentlich steht er ja doppelt im Mittelpunkt. Einmal in echt, einmal in Öl. OB Christian Ude ist an diesem späten Dienstagvormittag pünktlich um elf Uhr im Franziskaner und sieht dabei zu, wie der stets kreativ behütete Maler Wolfgang M. Prinz das Öl-Porträt vor 60 Gästen enthüllt, das den Oberbürgermeister zeigt: sitzend, zufrieden, mit Computermaus und Bierschlegl. Richard Süßmeier erklärt launig den Ude in Öl, die ersten Biere fließen – und der OB darf bereits den von allen ersehnten Leberkas essen, weil er gleich schon wieder weg muss.

Nachdem er versichert hat, „nicht der Auftraggeber“ des Bildes gewesen zu sein, fliegen plötzlich rechts von ihm fest geknetete Brezn-Bällchen durch die Luft.

Was ist da los? Ach, der Arnold – denken sich wohl einige abgehärtete Gäste und schauen kaum mehr verdutzt. Tatsächlich: Bobby Arnold, millionenschwerer „Arri“-Erbe und ewiger Laus- und Launenbub, hält den vorderen Tisch auf Trab.

Er ruft „Bussiiii“, „Tululu“ oder wahlweise „Kukurikuuu“, kichert, macht wie immer und gerne viel Schmarrn (Geld von anderen Gästen in Gläser werfen, Küsse einfordern, Weißwurst-Fütterung bei Frauen durchführen, etc.).

Doch manch ein Scherz geht leider auch unter die Gürtellinie – mitunter im wahrsten Sinne.

Einer Frau langt er spontan dorthin, wo es sonst nur der Ehemann darf. Den Olympiasieger Manfred Schnelldorfer geht er mit dem Messer an, Jung-Wirt Mathias Reinbold haut er in den Bauch, und mir piekst er mit der Gabel auf die Hand. Als er einem Franziskaner-Mitarbeiter an den Geldbeutel will, meint Edi Reinbold: „Kruzifix, Bobby, der kündigt mir sofort! Lass das!“

Bobby konzentriert sich wieder auf seine Brezn-Ball-Schlacht, lacht, reimt, sinniert vor sich hin. Wiesn-Wirt Sepp Krätz sagt augenzwinkernd: „Jetzt weiß ich, warum du so jung ausschaust. Du spielst immer noch so gerne wie ein Kind.“

Bobby hält sich die Serviette vors Gesicht, blödelt weiter rum. Dann schwärmt er plötzlich von seiner Fischzucht, sagt, dass seine Traumfrau „schön“ sein soll und erklärt die perfekte Zubereitung einer Seezunge. Kann Bobby doch, nun ja, normal sein? Arnold ist jetzt Gentleman und bietet an, einen in seinem Auto mitzunehmen. Doch bevor frau dankend ablehnt, landet ein Brezn-Ball in ihrem Gesicht.

 

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