Dank Crowdfunding: Der Münchner CSD ist gerettet

Seit 40 Jahren gehört der CSD zu München. Dank der Hilfe von Unterstützern auch im Corona-Jahr.
von  Jasmin Menrad
Ralf König hat das Plakat für den Münchner CSD 1993 gezeichnet.
Ralf König hat das Plakat für den Münchner CSD 1993 gezeichnet. © Forum Queeres Archiv München

München - Seit 1980 wird in München im Juli der Christopher Street Day (CSD) gefeiert. Die Plakate sind in jedem Jahr bunt und hoffnungsvoll, wie Sie in unserer Galerie sehen. Heuer war der Demonstrationstag für die Rechte von queeren Menschen gefährdet – wegen Corona fehlte das Geld.

Jetzt sind durch eine Crowdfunding-Kampagne fast 11.000 Euro zusammengekommen. Das Ziel: 25.000 Euro. "Je mehr Geld wir reinbekommen, desto bunter und größer wird das Programm", sagt Sprecher Conrad Breyer. Außerdem gehe es auch darum, die Infrastruktur für künftige CSDs zu sichern.

Für zehn Euro können Freunde des CSD ihre Unterstützung mit einem regenbogenbunten Solibändchen zeigen. Noch nicht gebucht wurde das teuerste Unterstützerpaket "VIP für ein Wochenende" für 500 Euro. Bereits am 11. Juli ist der CSD in München – heuer mit kleinen, dezentralen Demonstrationen überall in der Stadt und einem Livestream statt der Politparade. Das Crowdfunding läuft noch länger, bis zum 15. Juli.

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