CSU will beheizte und überdachte Außenbereiche für die Gastro

Die Münchner CSU möchte die Außenbereiche der Gastronomie weiter fördern. Heizpilze und Überdachungen sollen die Freischankflächen auch bei schlechtem Wetter nutzbar machen.
von  Agnes Kohtz
Kaffee auf Parkplätzen: eine der Maßnahmen der Stadt, die Gastronomen helfen sollen, die Krise zu überstehen.
Kaffee auf Parkplätzen: eine der Maßnahmen der Stadt, die Gastronomen helfen sollen, die Krise zu überstehen. © Daniel von Loeper

München - Um das Geschäft in der Corona-Krise wieder anzukurbeln, dürfen Wirte ihre Freischankflächen diesen Sommer auf die Parkplätze ausweiten. Doch was, wenn das Wetter nicht mitspielt? Die CSU will es Restaurants, Cafés und Biergärten ermöglichen, die Außenbereiche auch bei schlechtem Wetter für Gäste attraktiv zu gestalten. 

Überdachung und Heizpilze für Restaurants, Cafés und Biergärten

Konkret geht es in dem Antrag an die Stadt um die Erlaubnis für Wirte, ihre Freischankflächen mit Überdachungen und emissionsfreien Heizstrahlern zu bestücken. So könnten diese auch bei niedrigen Temperaturen und Regen genutzt werden, was für die corona-geplagte Gastronomie eine erhebliche Erleichterung darstellen könnte. Ein weiteres Argument ist das Infektionsrisiko, welches unter freiem Himmel und bei Einhaltung der Abstandsregeln als besonders gering gielte. Laut der CSU solle auch deshalb der gastronomische Außenbetrieb gezielt gefördert werden.

Lesen Sie auch: Alkoholverbot an der Isar? Münchner Polizei widerspricht Gewerkschaftschef