Blitz in München: Polizeieinsatz bei Club-Eröffnung wegen Mega-Andrang

Am Samstag öffnete Münchens neuester Club: Der "Blitz" im alten Kongresssaal. Zur Opening-Party kommen so viele Menschen, dass die Polizei anrücken muss. Jetzt hagelt es Kritik.
von  AZ
Das "Blitz" im Alten Kongresssaal: Der Ansturm am Samstag war so groß, dass die Polizei anrücken musste.
Das "Blitz" im Alten Kongresssaal: Der Ansturm am Samstag war so groß, dass die Polizei anrücken musste. © Daniel von Loeper

München - Er wirbt mit einer einzigartigen Musikanlage und einem Handyverbot - und keiner Gästeliste. Doch genau dieser Punkt sorgte am Samstag dafür, dass die Opening-Party des neuen "Blitz"-Clubs gehörig aus dem Ruder lief.

Der Club, der die alte Kongresshalle neben dem Deutschen Museum wieder mit Leben füllen soll, öffnete gestern zum ersten Mal seine Tür. Und die Veranstalter wollten keine VIP-Gästeliste, die vorranging Eintritt erhält. Sondern eine Eröffnung, zu der jeder kommen kann.

Zu viele Menschen - Polizei lässt Platz räumen

Und es kamen dann auch viele. Zu viele. Denn schon nach kurzer Zeit warteten nicht die erwarteten 800 Menschen auf Einlass, sondern laut Polizei 1.500. Weil ein Ende des Besucherzustroms nicht abzusehen war, wurde die Polizei alarmiert.

Um die Lage zu entschärfen, musste die Rosenheimer Straße in beide Richtungen gesperrt werden. Anschließend räumten die Einsatzkräfte den Vorplatz des Clubs. Im Rahmen dieser Räumung leistete ein 21-jähriger Münchner Widerstand. Er trat einem Polizisten gegen das Bein, einen zweiten Beamten biss er. Als ihn die Polizisten in einen Streifenwagen setzten, schlug er mit dem Kopf gegen die Scheiben und spuckte ins Innere des Autos. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Nach einer Stunde hatte sich die Situation soweit aufgelöst, dass die Rosenheimer Straße wieder freigegeben werden konnte.

Die Betreiber des "Blitz" müssen sich jetzt vor allem auf Facebook einiges anhören. Viele, die gestern stundenlang anstanden und dann letzlich ungetanzt wieder nach Hause gehen mussten, beschweren sich:

www.facebook.com

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