Bayerischer Rechnungshof: Kosten für Momo und Mogli sind in Ordnung

Seit 2016 beschäftigte sich der Oberste Rechnungshof mit den beiden Katzen "Mogli" und "Momo" der Reiterstaffel. Jetzt steht fest: Es gibt keinen Anlass für Kritik.
von  AZ/ls
Dienstkatze "Momo" im Einsatz. Der Rechnungshof sah keinerlei Veranlassung, die Kosten für die Katzen zu beanstanden.
Dienstkatze "Momo" im Einsatz. Der Rechnungshof sah keinerlei Veranlassung, die Kosten für die Katzen zu beanstanden. © ORH

München - Bei der Prüfung ging es unter anderem um die Kosten von 530 Euro für Tierärzte, Katzenfutter und Streu für die beiden Mäusejäger im Staatsdienst. Mogli und Momo waren damals bei der Reiterstaffel eingesetzt – um beispielsweise die Mäusepopulation in der Nähe der Futtertröge der Pferde in Zaum zu halten.

Die Mäuse könnten mit ihrem Kot das Pferdefutter verunreinigen, was wiederum gefährlich für die Polizeipferde wäre. Nach drei Jahren Prüfung hat der Rechnungshof nun das Ergebnis der Prüfung mitgeteilt: Kein Anlass für Kritik an den Einsätzen von Mogli und Momo.

Reiterstaffel kostet rund 3,4 Millionen Euro - inklusive Katzen

Anders hingegen als bei den Einsätzen der Reiterstaffel selbst. Hier sahen die Prüfer Optimierungspotenzial.

Die Bayerische Polizei unterhält beim Polizeipräsidium München eine Reiterstaffel und zudem beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd einen Reitertrupp. Eingesetzt werden insgesamt 41 Polizeivollzugsbeamte und 8,5 Tarifbeschäftigte. Die berittene Polizei verursacht jährliche Kosten in Höhe von rund 3,4 Millionen Euro.

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