Angestellter brennt mit 250.000 Euro durch

Ein 63-Jähriger erliegt der Versuchung und unterschlägt seinem Chef 250.000 Euro. Die Polizei findet das Geld im Tiefkühlfach.
von  Ralph Hub
Als der Chef Anfang Juni wieder in München eintraf, war der Tresor leer und das Geld verschwunden. (Symbolbild)
Als der Chef Anfang Juni wieder in München eintraf, war der Tresor leer und das Geld verschwunden. (Symbolbild) © Christin Klose/dpa

München - Mehr als zwei Monate saß ein Münchner Firmenchef in den USA wegen der Corona-Krise fest.

Damit laufende Kosten beglichen werden können, bat der 59-Jährige einen seiner Angestellten, er solle 250.000 Euro von einem Konto abheben und im Safe deponieren.

Als der Chef Anfang Juni wieder in München eintraf, war der Tresor leer, das Geld verschwunden. Der Angestellte aus dem Landkreis Starnberg hatte inzwischen gekündigt und die Wohnung aufgegeben.

Geld unterschlagen und im Gefrierschrank deponiert

Die Fahnder spürten den 63-Jährigen am Montag im Landkreis Birkenfeld (Rheinland-Pfalz) auf. Dort hatte er eine Wohnung unter seinem Namen gemietet.

Das Geld hatte er im Gefrierschrank deponiert. Die Summe war bis auf einen kleineren Betrag komplett. Der Mann muss sich wegen Unterschlagung verantworten.