Das sind die häufigsten Fehler beim Spargel kochen

Die Spargelsaison hat begonnen: Bei vielen Deutschen landet das Saisongemüse jetzt regelmäßig auf dem Teller. Doch bei der Zubereitung lässt sich einiges falsch machen. Das sind die häufigsten Fehler.
| (eee/amw/spot)
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Grüner und weißer Spargel sind in Deutschland sehr beliebt.
Grüner und weißer Spargel sind in Deutschland sehr beliebt. © KarepaStock/Shutterstock.com

Der Frühling ist da und damit hat auch die Spargelzeit begonnen. Egal ob gekocht, als Suppe oder im Salat: Das beliebte Saisongemüse ist ein echter Allrounder und kommt bei vielen Deutschen jetzt regelmäßig auf den Tisch. Aber Vorsicht: Bei der Zubereitung des weißen oder grünen Spargels kann einiges schiefgehen.

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Weißen Spargel gut schälen

Bevor es ans Kochen geht, muss weißer Spargel großzügig geschält werden - die Schale ist sehr hart und faserig. Vor dem Schälen die Stangen unter fließendem Wasser abspülen und abtropfen lassen. Anschließend mit einem Sparschäler am Kopf der Spargelstange ansetzen und von oben nach unten die Schale abziehen. Am unteren Ende großzügiger schälen, da die Schale dort dicker ist. Zudem die holzigen Enden abschneiden - bei sehr frischen Stangen sind das rund ein bis zwei Zentimeter. Die Spargelschalen und Enden müssen aber nicht im Mülleimer landen: Aus ihnen lässt sich ganz einfach eine Cremesuppe zaubern.

Auf die richtige Kochmethode kommt es an

Den Spargel nicht ins kochende Wasser legen - sonst werden die Stangen matschig und verlieren ihre Nährstoffe. Am besten in einen leeren Topf geben und diesen mit so viel Wasser füllen, dass alles bedeckt ist. Danach die Stangen wieder herausnehmen, etwas Zucker, Salz, Zitrone und Butter ins Wasser geben und kurz aufkochen lassen. Anschließend den Spargel wieder hineingeben und auf niedriger Stufe gar ziehen lassen. Die Kochzeit beträgt circa zwölf Minuten - variiert aber je nach Dicke der Stangen.

Grüner Spargel muss nicht geschält werden

Grüner Spargel unterscheidet sich nicht nur anhand der Farbe: Er schmeckt nussiger als der weiße und man muss ihn nicht schälen. Einfach nur die unteren Enden abbrechen, um den holzigen Teil zu entfernen. Ein Tipp: Wer nicht den gesamten Spargel sofort verbraucht, kann die übrigen Stangen in ein Gefäß mit Wasser stellen. So bleiben sie länger saftig und trocknen nicht aus.

Grüner Spargel: Braten statt kochen

Während man den weißen Spargel kocht, ist die grüne Variante perfekt für die Pfanne geeignet. Dafür die Stangen in etwas Olivenöl von allen Seiten anbraten. Doch Vorsicht: Grüner Spargel ist schneller gar als weißer - fünf Minuten reichen vollkommen aus. Der gebratene Spargel kann ebenfalls mit Sauce Hollandaise gegessen werden, macht sich aber auch gut in Salaten oder als Beilage zu Fleisch und Fisch.

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