Corona-Tests nicht mehr kostenlos: Was ändert sich ab dem 11. Oktober?

Ab dem 11. Oktober sind Corona-Schnelltests nicht mehr kostenlos. Von den Preisen bis zu den Regeln der Übergangsfrist: Das müssen Verbraucher künftig beachten.
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Das Angebot für kostenlose Corona-Schnelltests endet ab dem 11. Oktober.
Das Angebot für kostenlose Corona-Schnelltests endet ab dem 11. Oktober. © Marian Weyo/Shutterstock.com

Da inzwischen alle Bürger in Deutschland die Möglichkeit haben, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen, endet ab dem kommenden Montag, 11. Oktober, das Angebot für kostenlose Corona-Tests. Personen ohne coronaspezifische Symptome, die keinen anderweitigen Anspruch aus der Testverordnung vorweisen können, müssen die Testkosten künftig selber tragen. Wie viel Verbraucher in Apotheken und Testzentren für einen Schnelltest zahlen müssen und wer sich weiterhin kostenlos testen lassen kann? Hier gibt es die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

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Laut Bundesgesundheitsministerium dürfen ab dem 11. Oktober Kinder bis zu einem Alter von zwölf Jahren und drei Monaten nach wie vor kostenlose Corona-Tests in Anspruch nehmen. Gleiches gilt auch für jene, die aus medizinischen Gründen keine Corona-Impfung vornehmen lassen können. Personen, die sich wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in Absonderung begeben mussten, können sich kostenlos testen lassen, wenn die Testung zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist.

Übergangsfrist bis Ende des Jahres

Bis zum 31. Dezember 2021 gilt eine Übergangsfrist, in der sich Minderjährige kostenlos testen lassen können. Das gilt auch für Schwangere und Studierende aus dem Ausland. In Apotheken und Teststellen müssen Verbraucher dann ein Ausweisdokument und einen entsprechenden Nachweis vorlegen. Das können etwa eine ärztliche Bescheinigung, ein Mutterpass, eine Studienbescheinigung sowie der Impfpass sein.

So hoch sind die Kosten

Die Preise für Antigen-Schnelltests in Apotheken und Zentren variieren zwischen 18 und 40 Euro. Es ist deshalb ratsam, Preise zu vergleichen. Von Seiten des Bundesgesundheitsministeriums ist diesbezüglich keine Regulierung geplant. Experten rechnen jedoch damit, dass Testzentren in Zukunft weiter abgebaut werden und die Preise in Apotheken durch den erhöhten Mehraufwand steigen können.

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