Kostenlose Vorträge am 25. März

Im Bauzentrum Poing finden (künftige) Bauherren regelmäßig interessante Informationen
von  AZ Themenredaktion
Im dritten Vortrag zeigt eine Expertin, in welchen Schritten man sein Wunschhaus plant und was man alles beachten sollte, damit man seinen Traum vom eigenen Haus umsetzen kann.
Im dritten Vortrag zeigt eine Expertin, in welchen Schritten man sein Wunschhaus plant und was man alles beachten sollte, damit man seinen Traum vom eigenen Haus umsetzen kann. © Bauzentrum Poing

Unter dem Titel „Das Eigenheim-Paket – Planung, Sanierung und Finanzierung“ veranstaltet das Bauzentrum Poing ab Februar eine neue, kostenlose Informationsreihe. Am Sonntag, 25. März, können sich Besucher vor Ort rund um die Themen Planung, Sanierung und Finanzierung bei Experten informieren und beraten lassen. Veranstalter ist das Bauzentrum Poing in Kooperation mit dem Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF).

Christian Hauck, unabhängiger Energieberater, gibt von 11 bis 12 Uhr in seinem Vortrag „Gebäudehülle – Schutz, Licht und Luft“ eine Übersicht über die Funktionen der Außenbauteile eines Eigenheims. Auf Keller, Fassade, Dach und Fenster eines Wohnhauses wirken von außen viele Einflüsse ein. Keller werden in unterschiedlichem Maß durch Feuchte im Erdreich beansprucht. Die Außenbauteile über dem Erdreich, wie Fassade, Dach und Fenster, sind noch stärkeren Kräften ausgesetzt. Kälte, Hitze, Regen, Schnee und Wind bis hin zum Orkan wirken auf sie ein. Und auch der Schutz gegen Einbruch ist ein relevantes Thema für die Gebäudehülle. Gleichzeitig müssen Außenbauteile offen nach außen sein, denn viel Tageslicht und frische Luft im Gebäudeinneren sind heute Standardanforderungen. Der Referent stellt in seinem Vortrag die Grundlagen der baulichen Maßnahmen vor, die ein Gebäude in Kombination mit guter Wärmedämmung dauerhaft und beständig gegen alle von außen einwirkenden Einflüsse machen. Bis 13 Uhr beantwortet Christian Hauck die Fragen der Besucher zum Thema Gebäudehülle.

In ihrem Vortrag „Architekturpsychologie von Mehrgenerationenhäusern: Ganzheitliche Planung für Jung und Alt“ präsentiert Dipl.-Ing. Ruth Wolf von menschenraum von 13 bis 14 Uhr Familienhäuser zum Wohlfühlen bis im Alter. Viele Menschen möchten heute auch im Alter so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen. Das Mehrgenerationen-Wohnen wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. In Hinblick auf das Alter gibt es bei der Hausplanung sinnvolle Optionen zu bedenken. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, Barrierefreiheit von Anfang an zu planen. Ebenso können zwei Wohneinheiten gebaut oder eine Einliegerwohnung unter einem Dach eingeplant werden. Ruth Wolf stellt Lösungen vor und spricht über die vielseitigen Aspekte dieses Themas. Sie verdeutlicht, warum kein Bauherr oder Hauskäufer dieses Thema vernachlässigen sollte. Beim anschließenden Rundgang können Besucher bis 15 Uhr in ausgewählten Musterhäusern konkret das Mehrgenerationen-Wohnen erleben. Im Schwörer-Haus gibt es eine Etage für jede Generation. Im Fischer-Haus kann die Lösung einer Einliegerwohnung besichtigt werden. Und im Weber-Haus liegen Planungsbeispiele vom Mehrgenerationen-Wohnen vor.

Zum Abschluss der Sonntagsvorträge gibt die Architektin Nadine C. Pupke von 15 bis 16 Uhr Tipps zum Thema "Das Wunschhaus – Traum von den eigenen vier Wänden – von der Planung bis zur Umsetzung" Tipps rund ums Bauen und Planen. Die Expertin zeigt, in welchen Schritten man sein Wunschhaus plant und was man alles beachten sollte, damit man seinen Traum vom eigenen Haus umsetzen kann. Wichtig ist dabei eine ganzheitliche Denkweise; das heißt beispielsweise, dass man kostenbewusste und ansprechende Architektur durchaus miteinander verbinden kann. Auch der Lebensstil, die Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen haben direkten Einfluss auf die Planung. Entscheidend ist, welcher Wohnstil im neu geplanten Haus dominieren soll, damit sich die Bewohner mit ihm identifizieren können. Diese Themen werden anhand von Beispielen und Bildern im Vortrag aufgezeigt. Der anschließende Rundgang führt bis 17.00 Uhr zu ausgewählten Musterhäusern, in denen sich die Besucher selbst ein Bild von verschiedenen Architekturstilen machen können. Das Gruber Haus präsentiert modernstes Wohnen im Bauhausstil und die Stadtvilla von Weber-Haus zeigt innovative Wege in der Innenarchitektur. Im Fischer-Haus sieht man ein Mehrgenerationen- und Energie-Plus-Haus an einem Standort.

Neu im Bauzentrum Poing: Ab dem 1. April wird eine Kinderbetreuung für Besucher des Bauzentrum Poing angeboten. Jeden Sonntag werden zwei Betreuerinnen von 10 Uhr bis 17 Uhr die Kinder beaufsichtigen. Das Spielzimmer wird mit Möbeln und Spielsachen kinderfreundlich ausgestattet und neben freiem und angeleitetem Spielen werden je nach Jahreszeit verschiedene Bastelaktionen angeboten. „Dieses Angebot haben sich junge Familien mit Kindern seit längerem gewünscht. Deshalb freue ich mich, dass wir das Bauzentrum Poing für diese Zielgruppe, die uns sehr am Herzen liegt, noch attraktiver machen können. Während die Eltern ihr Traumhaus besichtigen oder Vorträge besuchen und Einzelberatungen nutzen, kann sich der Nachwuchs kindgerecht vergnügen“ freut sich Vera Scherfer, Leiterin Bauzentrum Poing.

Darüber hinaus finden im Bauzentrum Poing jeden Sonntag kostenlose Einzelberatungen statt, die maximal 30 Minuten dauern. Telefonische Anmeldung erforderlich: von Montag bis Donnerstag von 8 bis 19 Uhr unter + 49 89 949-11638. Am 25. März gibt es die individuellen Beratungen von 11 bis 16 Uhr zu den Themenkomplexen „Architekturberatung“, „Bau- und Energieberatung“ und „Wohnen im Alter“.

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