USA: SAP zahlt Millionenstrafe wegen illegaler Iran-Exporte

Der deutsche Softwarekonzern SAP kommt in den USA mit einer relativ geringen Geldstrafe davon. Die Firma hatte illegale Export von Software an Firmen im Iran zugegeben und mit den Behörden kooperiert.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Der deutsche Softwarekonzern SAP muss in den USA eine Millionenstrafe zahlen.
Der deutsche Softwarekonzern SAP muss in den USA eine Millionenstrafe zahlen. © Uwe Anspach/dpa
Washington

Der deutsche Softwarekonzern SAP hat in den USA eine Geldstrafe von insgesamt über acht Millionen Dollar wegen Verstößen gegen Sanktionsrecht akzeptiert.

Das Walldorfer Unternehmen habe den jahrelangen illegalen Export von Software an Firmen im Iran zugegeben, teilte das Justizministerium mit.

Die relativ geringe Strafe im Rahmen eines Vergleichs und der Verzicht auf eine Anklage in den USA ist darauf zurückzuführen, dass SAP die Behörden selbst informierte und bei den Ermittlungen kooperierte. SAP teilte mit, die volle Verantwortung zu akzeptieren. Die internen Kontrollen seien mittlerweile verbessert worden.

© dpa-infocom, dpa:210429-99-409323/4

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen