US-Arbeitsmarkt entwickelt sich überraschend stark

Mehr als eine halbe Million neuer Jobs sind in den USA entstanden, der in der Corona-Pandemie eingebrochene Arbeitsmarkt erholt sich kräftig. Doch Vollbeschäftigung liegt noch in weiter Ferne.
| dpa
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Joe Biden, Präsident der USA, spricht im State Dining Room des Weißen Hauses über den Arbeitsmarktbericht für den Monat Oktober.
Joe Biden, Präsident der USA, spricht im State Dining Room des Weißen Hauses über den Arbeitsmarktbericht für den Monat Oktober. © Evan Vucci/AP/dpa
Washington

Der US-Arbeitsmarkt hat sich im Oktober überraschend stark entwickelt. Die Arbeitslosigkeit ging weiter zurück, während die Beschäftigung deutlich stieg. Die US-Notenbank dürfte sich in ihrem Kurs bestätigt sehen, ihre extrem lockere Geldpolitik etwas zurückzufahren.

Die US-Wirtschaft schuf außerhalb der Landwirtschaft 531.000 Arbeitsplätze, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Experten hatten mit einem geringeren Zuwachs von im Schnitt 450.000 Stellen gerechnet. In der Corona-Krise war der Arbeitsmarkt eingebrochen, mittlerweile hat er sich deutlich erholt. Von Vollbeschäftigung, wie vor dem Ausbruch der Krise, ist der Jobmarkt aber weit entfernt.

Die Arbeitslosigkeit ging weiter zurück. Die Quote fiel gegenüber dem Vormonat um 0,2 Punkte auf 4,6 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen fiel auf 7,4 Millionen. Die durchschnittlichen Stundenlöhne erhöhten sich zugleich gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent und zum Vorjahresmonat um 4,9 Prozent. Das Lohnwachstum hat sich in den vergangenen Monaten spürbar beschleunigt.

US-Präsident Joe Biden betonte: "Es arbeiten nicht nur mehr Amerikaner, sondern auch ihre Gehaltsschecks steigen." Die Wirtschaft erhole sich schneller als erwartet. Um die Entwicklung fortzusetzen, müsse im Kampf gegen die Pandemie die Impfquote steigen. Außerdem müssten seine Investitionspakete vom Kongress verabschiedet werden, so Biden. Die beiden Gesetzesvorhaben mit Billionen-Investitionen in die Infrastruktur sowie in Soziales und Klimaschutz hängen wegen Flügelkämpfen bei Bidens Demokraten seit Wochen im Kongress fest.

© dpa-infocom, dpa:211105-99-884110/2

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