US-Airlines streichen wegen Omikron Flüge an Weihnachten

Allein United Airlines musste am 24. Dezember fast 170 Flüge absagen. Grund sind viele Omikron-Fälle unter Besatzungsmitgliedern. Auch die Lufthansa kämpft mit einem hohen Krankenstand.
| dpa
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"Wir schauen jetzt von Tag zu Tag": Amerikanische Airlines - aber auch die Lufthansa - sind derzeit mit einem hohen Krankenstand konfrontiert. (Archivbild)
"Wir schauen jetzt von Tag zu Tag": Amerikanische Airlines - aber auch die Lufthansa - sind derzeit mit einem hohen Krankenstand konfrontiert. (Archivbild) © Boris Roessler/dpa
Washington

Wegen der neuen Corona-Variante Omikron haben mehrere US-Airlines Berichten zufolge zahlreiche Flüge an Weihnachten gestrichen.

Besatzungsmitglieder hätten sich krank gemeldet, zitierten US-Medien ein Statement der Fluggesellschaft United. Die Webseite Flight Aware zählte für Freitag fast 170 gestrichene United-Flüge.

"Wir schauen jetzt von Tag zu Tag", so United-Sprecher Joshua Freed demnach. Es könne sein, dass am Samstag noch einige Flüge gestrichen würden. Auch die Airlines Delta und JetBlue strichen Dutzende Flüge an Heiligabend.

Die Omikron-Variante ist in den USA mittlerweile dominant. Die Corona-Fallzahlen waren zuletzt in die Höhe geschnellt.

Auch Lufthansa musste Flüge canceln

Auch die Lufthansa hatte kurz vor Weihnachten Interkontinentalflüge gestrichen, weil sich so viele Piloten krankgemeldet hatten. Betroffen seien vom 23. bis 26. Dezember vor allem Verbindungen über den Nordatlantik etwa nach Boston, Houston und Washington, hatte ein Unternehmenssprecher gesagt. In diesem Verkehrsgebiet könnten die Passagiere am leichtesten umgebucht werden. Auch ein Hin- und Rückflug nach Japan wurde abgesagt.

"Wir haben mit einem sehr großen Puffer geplant. Der reicht aber für die extrem hohe Krankenquote nicht aus", sagte der Sprecher. Über einen Zusammenhang mit der Omikron wolle er nicht spekulieren, da Lufthansa nicht über die Art der Erkrankungen informiert werde.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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