Tipps für die Jobsuche: So gelingt der Neustart in München

Wer einen Job in der bayerischen Landeshauptstadt sucht, stößt vor allem online auf unzählige Angebote. Doch um tatsächlich die richtige Stelle in München zu finden, gilt es einiges zu beachten.
| Samantha Dieckhardt
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München ist die lebenswerteste Stadt in Deutschland: Die Altstadt mit Rathaus und Frauenkirche von oben.
München ist die lebenswerteste Stadt in Deutschland: Die Altstadt mit Rathaus und Frauenkirche von oben. © pixabay.com @ flyupmike (CC0 Creative Commons)

Die bayerische Landeshauptstadt zieht nicht nur Jahr für Jahr Tausende Touristen, sondern auch unzählige neue Bewohner an. 2019 lebten 1,5 Millionen Bewohner in der Stadt, bis 2040 sollen es über 1,85 Millionen sein. Dass München solch enorme Anziehungskraft besitzt, ist kaum verwunderlich, denn die Bedingungen sind optimal: florierende Wirtschaft, viel Grün, optimale Infrastruktur – kurzum, eine enorme Lebensqualität. Wer also in München heimisch werden möchte, sollte bei Arbeitsplatz- und Wohnungssuche einiges beachten.

München: Lebenswerteste Stadt Deutschlands

In Deutschland gibt es zweifelsohne viele Großstädte, die äußerst lebenswert sind. Frankfurt am Main und Düsseldorf zählen wie München ebenso zu den Top Ten im internationalen Vergleich. Allerdings konnte nur die bayerische Landeshauptstadt überzeugen und wurde mit all ihren Facetten zur deutschlandweiten Stadt mit der höchsten Lebensqualität gekürt.

Hervorragende wirtschaftliche Voraussetzungen, eine hohe Wohnqualität und großartige Infrastruktur, fulminante Natur im Umland (beispielsweise der Tegernsee direkt vor der Haustür) – das sind nur einige Gründe, warum München mit diesem Preis ausgezeichnet wurde.

Auch im internationalen Vergleich kann sich München gegen unzählige Metropolen und deutsche Städte behaupten. Kaum verwunderlich, dass die Jobbörse in München boomt, wie etwa auch ein Blick auf www.stellenanzeigen.de zeigt. Das zieht immer mehr Bewohner an, die die Vorzüge der Stadt (er)leben möchten.

Darum ist München international unter Top 10

Die Mercer Quality of Living Survey 2019 bescheinigt München, dass es sich nicht hinter internationalen Metropolen verstecken muss. Die international agierende Unternehmensberatung verglich 231 Großstädte weltweit hinsichtlich der Lebensqualität. Während Zürich auf Platz zwei und Wien auf Platz eins liegen, kann sich München über den Titel als lebenswerteste Stadt Deutschlands noch vor Düsseldorf, Nürnberg und Frankfurt freuen.

München hat nicht nur viele Sehenswürdigkeiten zu bieten (beispielsweise die Frauenkirche, den Tierpark Hellabrunn oder das Schloss Nymphenburg). Nein, auch bei Wirtschaft und Verkehr sowie den Jobangeboten überzeugt die bayerische Landeshauptstadt. Abgerundet wird die Lebensqualität außerdem durch kulinarische Highlights, denn auch die Restaurant-Szene in München ist vielseitig. Neben traditionellen Speisen gibt es internationalen Hochgenuss (beispielsweise Suppen-Kreationen und Sushi aus der japanischen Küche).

Tipps für die Jobsuche in München

Wer einen Job in der bayerischen Landeshauptstadt sucht, findet vor allem online unzählige Angebote. Da in der Metropole viele nationale und internationale Unternehmen ansässig sind, werden auch immer wieder motivierte Mitarbeiter in unterschiedlichen Bereichen gesucht. Zu den großen Unternehmen der Region zählen neben BMW und MAN auch Audi oder die Allianz AG.

Die Jobportale der Unternehmen lassen sich bequem online abrufen. Der Bewerbungsprozess selbst funktioniert bei vielen Unternehmen mittlerweile auch smart online, sodass sämtliche Unterlagen online bereitgestellt werden können. Optimal für alle, die sich ihren Arbeits- und Lebenstraum in München erfüllen wollen und noch kilometerweit entfernt wohnen.

Das sollte eine gute Bewerbung in jedem Fall haben

Die Jobs in München sind heiß begehrt. Deshalb heißt es, aus der Vielzahl der übrigen Bewerber herauszustechen. Zwar sollte die fachliche Kompetenz gegeben sein, aber auch Kreativität und Sozialkompetenz sind heutzutage wichtige Skills bei der Arbeitsplatzvergabe. Bereits bei der Bewerbung selbst zeigt sich, wer sich wirklich für die ausgeschriebene Stelle begeistert und ein Teil des Unternehmens sein möchte. Vermeiden sollten Bewerber unbedingt Folgendes: eine fehlende persönliche Ansprache, kopierte Anschreiben und einen nichtssagenden Lebenslauf ohne Referenzen.

Bei dem Anschreiben ist es wichtig, die Kontaktperson zu kennen und auch hin und wieder im Verlauf des Anschreibens namentlich zu nennen. Das vermittelt einen viel persönlicheren Eindruck und lädt zum Weiterlesen ein. Referenzen sind bei den meisten Jobausschreibungen ein Muss, allerdings ist nicht jede Referenz gleich gut. Bewertet der alte Arbeitgeber die Fähigkeiten beispielsweise mit mangelhaft oder ungenügend, ist es besser, dies beim neuen Job nicht als Referenz anzuführen.

Stattdessen sollten sich Bewerber darauf konzentrieren, ihre Schwächen in Stärken zu verwandeln. Fordert die Stellenausschreibung vielleicht Erfahrung in einem Bereich, noch gar nicht so viel Erfahrung vorhanden ist, muss dies nicht schlecht sein. Smarte Bewerber geben beispielsweise zu, dass ihnen zwar die notwendige Erfahrung fehlt, bemerken aber auch, dass sie lernwillig sind und gern in diesem Bereich als wertvolle Unterstützung tätig sein möchten.

Einen guten Eindruck hinterlassen: So gelingt das Vorstellungsgespräch

Wurde die erste Hürde überwunden, winkt das Vorstellungsgespräch. Bewerber können viel falsch machen (auch unbewusst) – unabhängig davon, ob das Bewerbungsgespräch online oder offline stattfindet.

Zu den absoluten No-Gos beim Vorstellungsgespräch gehören neben Unpünktlichkeit auch ein ungepflegtes Auftreten, fehlende Kenntnis zum Unternehmen sowie mangelnde Sozialkompetenz. Wer beispielsweise die Umgangsformen verletzt und sein Gegenüber nicht ausreden lässt, präsentiert sich in einem weniger guten Licht. Das wirkt nämlich keinesfalls hochmotiviert, sondern zeugt davon, dass Zuhören und Aufnahmebereitschaft wohl nicht zu den eigenen Stärken zählen.

Im smarten Look in der Weltstadt mit Herz bewerben
Im smarten Look in der Weltstadt mit Herz bewerben © pixabay.com @ Alexas_Fotos (CC0 Creative Commons)

Es muss nicht immer der Business-Look sein

Nicht nur die Arbeitswelt und die Jobanforderungen haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert, sondern auch die Art der Vorstellungsgespräche. Während es noch vor zehn Jahren als absolutes Muss galt, zum Vorstellungsgespräch im Anzug und Krawatte oder im Kostüm aufzutauchen, ist dies heutzutage nicht mehr überall gewünscht. Abhängig von Unternehmen und der Jobausschreibung darf es nämlich auch gerne etwas lässiger sein. Aber Vorsicht, denn lässig bedeutet nicht: kaputte Hosen, fleckige Hemden, dreckige Fingernägel, zerzaustes Haar. Der Bewerbungslook darf leger, aber sollte dennoch gepflegt ausfallen. Krawatte Stino-Anzug werden häufiger von einer gut geschnittenen Jeans, einem klassischen Hemd und einem Jackett ersetzt. Auch Frauen sind beim Bewerbungsgespräch mit einem schicken Kleid und flachen Schuhen gut angezogen, sodass die High Heels auch gerne im Schrank bleiben können.

Umzug nach München: Der Arbeitgeber hilft vielleicht dabei

Wer einen Job in München ergattern konnte, steht häufig vor einer nächsten Herausforderung: dem Umzug. München bietet unzählige Möglichkeiten und ist genau deshalb so beliebt, was sich auch auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar macht. Wer nach München ziehen möchte, sollte deshalb genau planen und rechtzeitig damit beginnen. Häufig bietet der neue Arbeitgeber sogar Unterstützung und kann einen guten Makler empfehlen oder hilft bei der Wohnungssuche. Fragen kostet nichts, am besten gleich mit der Unterschrift unter dem neuen Arbeitspapier.

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