Post rechnet wieder mit mehr Postkarten

Coronabedingt mussten viele Urlaube im vergangen Jahr abgesagt werden. Die Post rechnet damit, dass viele Menschen diesen nun nachholen werden - und dementsprechend viele Urlaubsgrüße verschicken.
| dpa
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Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Post nach eigenen Angaben 120 Millionen Postkarten befördert, das waren 27 Millionen weniger als 2019.
Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Post nach eigenen Angaben 120 Millionen Postkarten befördert, das waren 27 Millionen weniger als 2019. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Bonn

Nachdem die Corona-Krise die Zahl der verschickten Postkarten hat einbrechen lassen, rechnet die Deutsche Post in diesem Jahr wieder mit einem stärkeren Aufkommen.

Da viele Menschen den im vergangenen Jahr abgesagten Urlaub nachholen wollen, würden in diesem Sommer wohl deutlich mehr Karten geschrieben, teilte die Deutsche Post am Donnerstag in Bonn mit. "Unserem Eindruck nach ist zudem durch Corona das Bedürfnis nach persönlicher, bleibender Kommunikation gewachsen", erklärte der Marketingleiter der Deutschen Post, Ole Nordhoff.

27 Millionen weniger Postkarten 2020

Im vergangenen Jahr hatte die Deutsche Post nach eigenen Angaben 120 Millionen Postkarten befördert, das waren 27 Millionen weniger als 2019. Eine Prognose des Kartenvolumens für dieses Jahr macht die Deutsche Post nicht.

Im Digitalzeitalter verlieren Briefe und Karten seit langem an Bedeutung. Das Briefgeschäft bleibt aber weiterhin wichtig für den ehemaligen Monopolisten, auch weil es dank einer staatlich gelenkten Preisvorgabe lukrativ ist. Das Porto für eine Postkarte liegt derzeit für den Inlandsversand bei 60 Cent und bei 95 Cent für das Ausland.

In der Mitteilung weist die Post darauf hin, dass Postkarten rechteckig und so beschaffen sein müssen, dass sie problemlos die Sortiermaschinen passieren können. "Es sollten keine Gegenstände wie Muscheln oder Kronkorken drauf geklebt werden", heißt es in der Mitteilung. Wer Karten im Herzformat versenden will, der müsse sie in einen Briefumschlag stecken.

© dpa-infocom, dpa:210617-99-29183/2

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