Pfizer: Weitere Vereinbarungen für Corona-Impfung

Das amerikanische Pharmaunternehmen erhöht erneut seine Jahresziele. Der angepeilte Umsatz soll sich im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln.
| dpa
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Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer.
Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer. © Sven Hoppe/dpa
New York

Der US-Pharmakonzern Pfizer profitiert weiter kräftig von dem mit seinem deutschen Partner Biontech entwickelten Covid-19-Impfstoff. Aber auch außerhalb des Geschäfts mit dem Corona-Vakzin Comirnaty hat Pfizer im vergangenen Quartal zugelegt.

Das Management um Konzernchef Albert Bourla hob seine Jahresziele erneut an. So soll sich der Umsatz 2021 nun im Vergleich zum Vorjahr auf 81 bis 82 Milliarden Dollar (bis zu 70,8 Mrd Euro) nahezu verdoppeln, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Dabei rechnet Pfizer mit einem noch größeren Beitrag des Corona-Vakzins als bisher, da inzwischen weitere Liefervereinbarungen mit Abnehmerländern getroffen worden seien. Comirnaty dürfte demnach rund 36 Milliarden Dollar beisteuern statt der zuvor prognostizierten rund 33,5 Milliarden Dollar. Auch das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) soll stärker steigen als bisher vom Konzern erwartet.

Im vergangenen Quartal konnte Pfizer den Umsatz auf 24,1 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln. Unter dem Strich kam ein Gewinn von 8,1 Milliarden Dollar heraus. Im Vorjahresquartal waren es knapp 1,5 Milliarden gewesen.

© dpa-infocom, dpa:211102-99-832467/3

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