Online Marketing: So funktioniert SEO-Optimierung

Das Internet und die Suchmaschinen eben dort sind schon echt praktisch: Einmal einen Suchbegriff eingegeben und schon gibt es eine lange Liste an Ergebnissen, die im besten Fall das gewünschte Recherche-Ergebnis zum Suchbegriff liefern. Echt genial!
| Jessica Dörres
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Klasse, wie das Internet und die Suchmaschine funktionieren und punktgenau immer die passende Antwort auf die gestellte Frage liefern. Warum das funktioniert, beantworten diese drei Buchstabend: S-E-O.
Klasse, wie das Internet und die Suchmaschine funktionieren und punktgenau immer die passende Antwort auf die gestellte Frage liefern. Warum das funktioniert, beantworten diese drei Buchstabend: S-E-O. © pixabay.com 377053 (CC0 Public Domain)

So empfinden User das Internet und die Bedienung der Suchmaschine – als geniales Hilfsmittel, um eine Antwort auf die brennendsten Fragen des Alltags zu finden. In Wahrheit ist es jedoch nicht „das Internet“ oder „die Suchmaschine“, die so genial funktionieren. In der Praxis stecken drei Buchstaben hinter dieser „genialen“ Funktion – nämlich S-E-O. SEO ist die Abkürzung für Suchmaschinenoptimierung („search engine optimization“). Und dahinter verbergen sich wiederum zahlreiche Maßnahmen, die eine Webseite zur Antwort der Suchmaschine werden lassen.

Die häufigsten Fehler: Technik, Inhalt und Qualität

Suchmaschinenoptimierung ist das, was der Betreiber einer Homepage tun muss, damit dieser nicht nur eine Webseite "hat“, sondern diese auch gefunden wird. Ist das nicht der Fall, braucht der Unternehmer Unterstützung, wenn er nicht selbst über entsprechendes Know-how verfügt. Unterstützung gibt es mittlerweile häufig vor Ort, also beispielsweise von einer SEO-Agentur in München. Im ersten Schritt wird nun geprüft, woran es liegt, dass die Webseite nicht "gefunden“ wird.

Diese Gründe sind die häufigsten Fehlerquellen:

Es kann an der Technik liegen. Eine Homepage muss heute spezielle Sicherheitsstandards erfüllen und dem Benutzer darüber hinaus eine leichte Bedienbarkeit ermöglichen. Nur dann wird die Seite von der Suchmaschine als gut bewertet, was sie beispielsweise im Ranking der Ergebnisse der Suchmaschine nach oben klettern lässt.

Es kann an den Inhalten liegen. Die Inhalte auf der Seite lassen die Suchmaschine bewerten, ob eine Seite relevante Inhalte zur gestellten Suchanfrage bereithält. Ist das der Fall, kommt sie auf die Ergebnisliste. Auch an dieser Stelle entscheidet die Qualität der Texte darüber, wie weit oben ein Ergebnis in der Suchliste steht.

Es kann an der Qualität liegen. Wer Suchmaschinenoptimierung falsch interpretiert, der liefert auf der Homepage meist nur schlechte Qualität ab. Das heißt: Vielleicht gibt es unzählige Male das am häufigsten gesuchte Keyword auf der Seite – doch wenn es keine Inhalte drum herum gibt, die Mehrwerte bieten, bleibt der Suchende nicht auf der Seite. Das bedeutet auch: Je besser die Qualität der Inhalte ist – das kann durch Links, Grafiken und Infografiken, Bilder, Videos und fundierte Ratgeber passieren – desto weiter oben steht die Webseite auch in der Liste der Suchergebnisse.

Ist klar, woran es hapert, können punktgenaue Optimierungsmaßnahmen eingeleitet werden. In der Praxis gibt es dafür mehrere Varianten.

So funktioniert SEO: Tipps, um die Sichtbarkeit im Netz zu verbessern

In der Praxis spielen viele Einzelfaktoren zusammen, um eine Suchmaschinenoptimierung in die Praxis umzusetzen. Gemeinsam mit der SEO-Agentur sollten diese Maßnahmen priorisiert werden, so dass es einen Fahrplan geben kann, wie die Sichtbarkeit im Internet verbessert werden kann.

SEO-Maßnahmen sind vielseitig. Sie können technischer Natur sein oder inhaltlich umgesetzt werden. Auch Offpage-Maßnahmen, die gar nichts mit der Seite direkt zu tun haben, sind denkbar.
SEO-Maßnahmen sind vielseitig. Sie können technischer Natur sein oder inhaltlich umgesetzt werden. Auch Offpage-Maßnahmen, die gar nichts mit der Seite direkt zu tun haben, sind denkbar. © unsplash.com Kaleidico (CC0 Public Domain)

Mit Technical-SEO die technischen Rahmenbedingungen schaffen

Um die technischen Voraussetzungen zu schaffen, dass eine Seite im Suchmaschinen-Ranking möglichst weit oben gelistet wird, muss die Suchmaschine die Seite als sicher und seriös bewerten. In der Praxis heißt das heute: Eine Webseite muss eine SSL-Verschlüsselung vorweisen, eine https-Adresse haben und sollte auch auf dem Tablet und dem Smartphone gut lesbar sein. Das heißt, dass sich die Seite im besten Fall auf das Bildschirm-Format automatisch anpasst.

Eine fehlerfreie Programmierung, optimierte Meta-Daten, funktionierende Links sowie kurze Ladezeiten und eine klare, semantische Struktur der Seite gehören ebenfalls in die Kategorie von Technical SEO.

Mit SEO-Content möglichst viele Suchanfragen beantworten

Um ein Content-Marketing anzulegen, das mögliche Kunden auf die Webseite bringt, ist oft ein Perspektivenwechsel nötig. Das heißt: Es geht nicht in erster Linie darum, was der Seitenbetreiber sagen will, sondern darum, wonach Otto-Normalverbraucher "suchen“.

Ein Beispiel: Suchen Eltern nach einem Nachhilfestudio für ihren Nachwuchs, dann bekommen sie meist nur unbefriedigende Ergebnisse (bzw. inhaltsleere Adress-Ergebnisse), wenn sie nur nach dem "Nachhilfestudio“ suchen. In der Praxis suchen sie vielleicht nach einem „Nachhilfestudio Mathematik“ oder nach einem „Privatlehrer Englisch“. Für das Nachhilfestudio, das den SEO-Content optimieren möchte, bedeutet das, dass es wertige Texte zu eben diesen erweiterten Suchanfragen geben muss – um gefunden zu werden und auch, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

In aller Regel hat ein Thema sowohl eng verwandte Suchbegriffe als auch weiterführende Suchbegriffe. Beim Beispiel des Nachhilfestudios könnten verwandte Suchbegriffe beispielsweise "Abiturvorbereitung Deutsch“ oder "Abschlussprüfung M-Zug“ lauten. Aus allen möglichen Suchbegriffen rund um das Thema der Seite sollte so nach und nach eine Strategie werden, die die wichtigsten Suchbegriffe belegt – und damit das Ranking in der Ergebnisliste optimiert.

Mit Offpage-Maßnahmen die Seite ins Rahmenlicht stellen

In diese Kategorie fallen all die Maßnahmen, die keine direkte Arbeit mit der Seite machen. Das heißt: Es wird weder an der Technik noch am Inhalt der Seite geschraubt. Stattdessen machen sich Seitenbetreiber oder die beauftragte SEO-Agentur auf, um beispielsweise Geschäftspartner dazu zu bewegen, einen Link auf die "neue“ Seite zu setzen. So entstehen Backlinks, die von Google als gut bewertet werden – und sich positiv im Ranking niederschlagen.


Die Recherche und Erstellung des Textes wurden durch eine externe Redakteurin vorgenommen und stammen nicht aus der eigenen Redaktion.

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