K+S hebt Jahresausblick an

Der kalte Winter hat die Nachfrage nach Auftausalz hoch gehalten - zur Freude des Dünger- und Salzkonzerns K+S.
| dpa
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Im ersten Quartal erzielte K+S dank des winterlichen Wetters und der Erholung der Landwirtschaft ein operatives Ergebnisplus von mehr als einem Viertel auf 126 Millionen Euro.
Im ersten Quartal erzielte K+S dank des winterlichen Wetters und der Erholung der Landwirtschaft ein operatives Ergebnisplus von mehr als einem Viertel auf 126 Millionen Euro. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa
Kassel

Der Dünger- und Salzkonzern K+S blickt dank eines florierenden Geschäfts mit Auftausalz und der Erholung der globalen Agrarmärkte positiv in die Zukunft.

"Wir sind sehr gut in das laufende Jahr gestartet. Auch für den weiteren Jahresverlauf sind wir aus heutiger Sicht optimistisch und erhöhen daher unsere Prognose für das operative Ergebnis", sagte Unternehmenschef Burkhard Lohr laut Mitteilung vom Dienstag.

Der Manager rechnet 2021 nun mit einem Anstieg des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 500 bis 600 Millionen Euro. Im Ausblick enthalten ist weiterhin ein für den Sommer erwarteter einmaliger Ertrag von 200 Millionen Euro aus der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Reks, in dem die Kasseler ihr Entsorgungsgeschäft mit dem der Remondis-Tochter Remex bündeln.

Bislang hatte das Management für das laufende Jahr 440 bis 540 Millionen Euro operatives Ergebnis in Aussicht gestellt. Selbst ohne den Reks-Effekt traut sich K+S für 2021 nun also in jedem Fall ein Wachstum des operativen Gewinns zu - nach 267 Millionen Euro im schwierigen Pandemiejahr 2020. Dabei ist beim Vorjahreswert der Beitrag des amerikanischen Salzgeschäfts herausgerechnet, das der Konzern an die Industrieholding Stone Canyon verkauft hat.

Im ersten Quartal erzielten die Nordhessen dank des winterlichen Wetters und der Erholung der Landwirtschaft ein operatives Ergebnisplus von mehr als einem Viertel auf 126 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 733 Millionen Euro.

© dpa-infocom, dpa:210511-99-550332/2

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