Falsche Schnäppchen im Internet – Augen auf vor Fake-Shops

Auf der Suche nach Deals liefert das Internet häufig eine gute Anlaufstelle - aber mitunter leider auch für Betrüger, etwa über Fake-Shops.
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Abzocke in Zeiten von Corona: Vorsicht bei Fake-Shops.
Abzocke in Zeiten von Corona: Vorsicht bei Fake-Shops. © Franziska Gabbert/dpa-tmn

Viele seriöse Händler haben dafür gesorgt, dass ein Großteil des Shoppings mittlerweile komfortabel über das Internet stattfindet. Was für viele Vorteile sorgt, zieht allerdings auch Betrüger an. Diese versuchen, sich mithilfe von Fake-Shops die Taschen vollzumachen. Gerade in Zeiten, in denen bestimmte Güter nur begrenzt auf dem Markt verfügbar sind, sollte man besondere Vorsicht walten lassen. Diese Tipps helfen, unseriöse Angebote von vertrauenswürdigen Händlern zu unterscheiden.

Preise vergleichen – Ausreißer nach unten als Warnsignal

Wenn bekannt ist, dass bestimmte Produkte - etwa währen der Corona-Pandemie - aktuell nur schwer zu bekommen sind, klingen Schnäppchen im ersten Moment wie ein Lottogewinn. Doch gerade dann steigt das Risiko, einem Fake-Shop auf den Leim zu gehen.

Ein Beispiel hierfür sind etwa gefälschte Fahrrad-Shops. Durch eine erhöhte Nachfrage kommen die meisten Händler aus den Bestellungen eigentlich kaum noch heraus. Wenn Sie dann ein Angebot finden, das mit einem besonders geringeren Preis lockt, sollten Sie unbedingt die Seite genauer prüfen, indem Sie etwa eine Detektei beauftragen. Neben dem Preis kann auch anhand der angegebenen Lieferzeiten schon Skepsis geweckt werden. Sind die Produkte laut Händler zum Beispiel auf einem überhitzten Markt in nur wenigen Tagen erhältlich, kann meist etwas nicht ganz stimmen. Ein Blick ins Impressum hilft meistens, um derartige Betrügereien zu identifizieren. Der Verlockung eines scheinbar attraktiven Angebotes zu widerstehen, ist also ein erster Tipp im Umgang mit falschen Portalen.

Mit anderen Vernetzen – Vergleichsportale nutzen

Eine gute Sache des Internets stellt die höhere Vernetzung der Nutzer untereinander dar. So gibt es zahlreiche Foren und Vergleichsportale, die dabei helfen, Fake-Shops zu entlarven. Hier tauschen die Nutzer ihre Erfahrungen mit negativen Erlebnissen aus. Dies bewahrt andere Nutzer vor unschönen Überraschungen bei der Suche nach guten Angeboten. Mit der Zeit sprechen sich die Maschen der Betrüger herum und werden zur Anzeige gebracht.

Sollten Sie also ein attraktives Angebot entdeckt haben und der Shop ist unbekannt, vergewissern Sie sich vorher, ob in den Portalen bereits ein Vermerk zu dem Shop vorliegt. Ist dies der Fall, sollte von einem Kauf natürlich Abstand genommen werden. Wenn noch niemand eine Warnung ausgesprochen hat, sollte dennoch weiterhin mit Vorsicht agiert werden. Der Händler könnte erst frisch auf den Markt gekommen sein und es ist noch zu früh, um ihm auf die Schliche zu kommen.

Was tun, wenn man zum Opfer geworden ist?

Die Masche der Online-Betrüger funktioniert meist dadurch, dass die Zahlungsmethoden eingeschränkt sind. Statt Kauf auf Rechnung oder durch Kreditkarte ist im finalen Schritt häufig nur noch eine Überweisung per Vorkasse möglich. Dies ist ein klares Warnsignal, da Kundenfreundlichkeit bei seriösen Anbietern an oberster Stelle stehen sollte. Die Ware zuerst in den Händen zu halten, bevor das Konto belastet wird, entspricht der Philosophie ehrlicher Händler.

Sollten Sie dennoch Opfer eines Betruges geworden sein, ist ein schnelles Handeln wichtig. Die Banken haben noch die Möglichkeit innerhalb einer gewissen Frist die Überweisung zu stoppen. Dementsprechend wichtig ist es auch, die Belege des Kaufes zu sichern, um im Härtefall verlässlich abgesichert zu sein. Damit kann der Online-Einkauf auch weiterhin zum Erfolg werden.


Die Recherche und Erstellung des Textes wurden durch einen externen Redakteur vorgenommen und stammen nicht aus der eigenen Redaktion.

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