EU-Kommission investiert in Start-ups

Innovative europäische Start-ups verlegen ihren Firmensitz häufig ins außereuropäische Ausland. Mit Investitionen will die EU-Kommission das verhindern.
| dpa
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Mit dem Programm soll laut EU-Kommissarin Marija Gabriel "die Finanzierungslücke für hochinnovative Unternehmen geschlossen" werden.
Mit dem Programm soll laut EU-Kommissarin Marija Gabriel "die Finanzierungslücke für hochinnovative Unternehmen geschlossen" werden. © Geert Vanden Wijngaert/AP/dpa
Brüssel

Um Start-ups in Europa zu halten, will die EU-Kommission in kleine und mittlere Unternehmen investieren. Zunächst sollten 42 Unternehmen rund 178 Millionen Euro bekommen, teilte die Brüsseler Behörde mit.

Es sollten Unternehmen unterstützt werden, die etwa im Bereich Gesundheit oder Kreislaufwirtschaft innovative und nachhaltige Technologien entwickelten.

"In Europa gibt es viele innovative und talentierte Start-Ups, aber diese Unternehmen können häufig nicht wachsen oder verlegen ihren Firmensitz ins außereuropäische Ausland", sagte die zuständige EU-Kommissarin Marija Gabriel. Mit dem neuen Programm solle "die Finanzierungslücke für hochinnovative Unternehmen geschlossen und zusätzliche private Investitionen mobilisiert" werden.

Ein Unternehmen, das die EU-Kommission fördert, ist die französische Firma Corwave. Sie hat ein medizinisches Produkt für Menschen mit Herzfehlern entwickelt und will dieses nun auf den Markt bringen. Das Gerät unterstützt die linke Herzklappe und soll die Lebensqualität von Betroffenen deutlich verbessern.

Die neue Finanzierungsform sieht Kapitalbeteiligungen zwischen 500.000 und 15 Millionen Euro vor. So könnten Eigentumsanteile von voraussichtlich 10 bis 25 Prozent erworben werden, hieß es. Ausgewählt werden die Projekte vom im Juni 2020 eingerichteten Europäischen Innovationsrat.

© dpa-infocom, dpa:210106-99-920178/2

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