Ein Umzug nach München – mit der richtigen Planung Stress vermeiden

Umzüge sind große Projekte, bei denen es gilt, viele einzelne Aufgaben zu organisieren. Neben dem eigentlichen Umzug sind dies verschiedene An- und Ummeldungen. Damit der nächste Umzug nicht chaotisch verläuft, ist es sinnvoll, sich eine Checkliste anzulegen sowie die notwendigen Formalitäten rechtzeitig zu erledigen
| A.V.
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Wo finde ich was in den Umzugskartons? - Damit der Wohnungswechsel nicht im Chaos endet, gilt es ein paar wichtige Dinge zu beachten.
Wo finde ich was in den Umzugskartons? - Damit der Wohnungswechsel nicht im Chaos endet, gilt es ein paar wichtige Dinge zu beachten. © mago images / Westend61

Umzug in München – eine Stadt mit vielen interessanten Wohngebieten

Gerade ein Umzug innerhalb oder in eine Metropole wie München erfordert eine gute Planung. Mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern ist München eine der größten Städte Deutschlands. Dementsprechend vielseitig ist die Großstadt. Es gibt eine Vielzahl von angesagten Szenevierteln in München, in denen viele junge Leute leben. Dazu gehört beispielsweise die Maxvorstadt, da sich hier viele Hochschulen befinden. Auch zahlreiche Museen und Kultureinrichtungen finden sich in diesem Viertel. Wer hingegen Unterhaltung und Restaurants sucht, der sollte einen Umzug in den 4. Stadtbezirk Schwabing-West in Betracht ziehen.

An- und Ummeldungen rechtzeitig erledigen

Besonders wichtig bei einem Umzug sind die verschiedenen Ummeldungen. Hier laufen die Fristen teilweise schon Wochen vor dem eigentlichen Umzugstermin ab, sodass rechtzeitiges Handeln wichtig ist. Gleichzeitig ist es gut möglich, diese Meldungen bereits viele Wochen im Voraus zu erledigen. Somit bleibt mehr Zeit für die Organisation des eigentlichen Umzugs.

Dies beginnt mit den Meldungen an den Strom- und Gasversorger. Auch wer in der Grundversorgung ist, muss seinen aktuellen Strom- oder Gaslieferanten über den Auszug informieren. Dies sollte spätestens zwei Wochen vor dem Umzugstermin geschehen. Der Umzug kann aber auch schon problemlos sechs Wochen vorher angekündigt werden.

Ebenso wichtig ist ein Nachsendeauftrag bei der Post. Dies gewährleistet, dass auch falsch adressierte Sendungen an der neuen Adresse ankommen. Der Termin für den Beginn der Nachsendung lässt sich weit in die Zukunft legen, sodass auch diese Aufgabe frühzeitig erledigt werden kann.

Einen kompetenten Partner für den Umzug organisieren

Die Organisation des eigentlichen Umzugs selbst ist die wichtigste Aufgabe. Hierbei ist es sinnvoll, auf ein professionelles Umzugsunternehmen zu setzen. Einerseits sind diese Unternehmen bestens mit Umzügen vertraut und arbeiten dementsprechend schnell und präzise. Andererseits kommen Umzugsunternehmen auch für etwaige Schäden auf, die beim Umzug entstehen. Dafür verfügen diese Betriebe über Versicherungen, die beispielsweise eine kaputte Glasscheibe an der Vitrine ersetzen. Wer seinen Umzug selbst durchführt, muss solche Kosten hingegen aus der eigenen Tasche zahlen.

Auch stellen die Unternehmen Umzugs- und Verpackungsmaterial zur Verfügung. Wer einen günstigen Umzugsservice in München sucht, kann sich vorher einen Kostenvoranschlag einholen. Dies ist grundsätzlich sinnvoll, denn so kann das Umzugsunternehmen auch einen Zeitrahmen abschätzen, was die Planung nochmals erleichtert.

Hilfreich sind in vielen Situationen die zusätzlichen Dienstleistungen. So bieten die Umzugsunternehmen eine temporäre Einlagerung von Umzugsgut an. Dies ist bei Auslandsumzügen hilfreich, wenn die neue Wohnung nicht direkt bezogen werden kann.

Ebenfalls bieten viele Umzugsunternehmen auch die Entsorgung von Sperrmüll an. So lässt sich viel Zeit sparen und gerade in der Phase eines Umzugs ist wenig Zeit vorhanden, um die Abfuhr des Sperrmülls zusätzlich selbst zu organisieren. Bei einem Full-Service-Umzug beantragt das Unternehmen außerdem die Halteverbotszonen und stellt die Schilder vor Ort rechtzeitig auf.

Behörden und andere Stellen: rechtzeitig den Umzug ankündigen

Wichtig bei einem Umzug ist die Organisation vor Ort. Deshalb muss ein Umzug nach und in München mit den Behörden abgesprochen werden. In München lassen sich zum Glück viele dieser Punkte bequem online abarbeiten. Besonders wichtig ist es, das Halteverbot vor der alten und auch der neuen Adresse zu organisieren. Auf diese Weise ist ein Stellplatz für die Umzugsfahrzeuge direkt vor dem Haus reserviert. Wer ein Umzugsunternehmen beauftragt, muss sich in der Regel nicht um diese Aufgabe kümmern. Die Unternehmen beantragen die entsprechenden Genehmigungen und stellen auch die Schilder bereit. Selbst um die Aufstellung der Schilder kümmert sich meistens das Umzugsunternehmen.

Falls im Rahmen des Umzugs Sperrmüll anfällt, sollte auch dies rechtzeitig bei den Behörden angemeldet werden. In München ist auch für den Sperrmüllabholdienst der AWM zuständig. Die Beantragung des Sperrmülls ist auch kurzfristig, also drei Tage vor dem Umzug, online möglich.

Wer Kinder hat und einen Kita-Platz benötigt, sollte sich ebenfalls beizeiten um eine Anmeldung bemühen. In München gibt es dafür das System kita finder+. Dieses ist über ein eigenes Portal im Internet erreichbar und listet die Kitas der Stadt sowie die vorhandenen Plätze auf. Eltern können also schon frühzeitig vor dem Umzug nach einem Platz an der neuen Wohnadresse suchen und diesen reservieren.

Wer rechtzeitig und mit Plan seinen Umzug nach Au-Haidhausen oder in einen anderen Stadtteil von München organisiert, der kommt ohne Stress und unerwartete Ereignisse durch dieses Projekt.


Die Recherche und Erstellung des Textes wurden durch einen externen Redakteur vorgenommen und stammen nicht aus der eigenen Redaktion.

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