Dax-Woche endet nach Rekordhoch mit Verlusten

Zum Ende einer mageren Börsenwoche am deutschen Aktienmarkt haben sich die Anleger vorsichtig gezeigt. Der Dax, der am Mittwoch noch knapp ein Rekordhoch markiert hatte, verlor am Freitag 0,57 Prozent auf 15.540,31 Zähler.
| dpa
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Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland.
Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. © Fredrik von Erichsen/dpa
Frankfurt/Main

Auf Wochensicht steht ein Minus von knapp einem Prozent zu Buche. Der MDax ging am Freitag 0,24 Prozent niedriger mit 34.450,21 Punkten in das Wochenende.

Wie schon im Juni gelang dem Leitindex zuletzt kein nachhaltiger Anstieg über die hartnäckige Hürde von 15.800 Punkten. Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets zeigte sich gleichwohl optimistisch: "Die Stimmung bleibt gut". Trotz einiger Kursverluste zeige sich der Dax auf noch immer hohem Niveau robust.

Bevor in den kommenden Wochen die Saison der Quartalsberichte in die Gänge kommt, setzte sich die Reihe von Eckdaten einzelner Unternehmen fort. Der Technologiekonzern Jenoptik überraschte mit einem Rekordquartal und höheren Zielvorgaben für das Gesamtjahr. Der Aktienkurs sprang daraufhin um mehr als 13 Prozent nach oben und lag klar an der Spitze des SDax der kleineren Börsenwerte.

Mit Carl Zeiss Meditec und Adva Optical warteten zwei weitere Tech-Unternehmen mit Eckdaten und zuversichtlicheren Jahreszielen auf. Adva Optical verteuerten sich um 5,5 Prozent und Carl Zeiss Meditec um 2 Prozent. Letztere erreichten ein Rekordhoch.

Den Puma-Aktien hingegen verhalfen höhere Prognosen für das laufende Jahr nicht weiter nach oben. Der Kurs war Anfang Juli auf ein Rekordhoch gestiegen und gab nun leicht nach.

Daneben bewegten Analystenkommentare die Kurse. Die Aktien des Wirkstoffentwicklers Evotec rutschten am MDax-Ende um 6,3 Prozent ab, nachdem das Analysehaus Stifel die Kaufempfehlung gestrichen hatte. Besser schlugen sich die Aktien von Dürr und Deutsche Euroshop nach Kaufempfehlungen der Baader Bank beziehungsweise der britischen Bank HSBC. Dürr gewannen 1,9 Prozent und Deutsche Euroshop 3,2 Prozent.

Auch an den anderen europäischen Handelsplätzen gab es am Freitag Verluste. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,51 Prozent auf 4035,77 Punkte. Der französische Cac 40 gab ähnlich stark nach, während der Londoner FTSE 100 nur leicht im Minus schloss. In New York zeigte sich der Dow Jones Industrial zum hiesigen Handelsschluss etwas schwächer.

Der Euro hielt sich mit zuletzt 1,1811 US-Dollar knapp über der Marke von 1,18 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1802 Dollar festgesetzt. Am Anleihemarkt verharrte die Umlaufrendite deutscher Rentenpapiere bei minus 0,41 Prozent. Der Rentenindex Rex blieb bei 145,64 Punkten. Der Bund-Future legte am Abend um 0,03 Prozent auf 174,90 Zähler zu.

© dpa-infocom, dpa:210716-99-409585/5

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