Dax legt zu

Der deutsche Aktienleitindex Dax hat sich am Donnerstag nahe der Marke von 14.000 Punkten bewegt. Nach einem zögerlichen Start griffen Anleger wieder zu und hievten den Dax kurzzeitig über diese runde Marke.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland.
Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. © Fredrik von Erichsen/dpa
Frankfurt/Main

Zuletzt stieg der Index um 0,45 Prozent auf 13.996 Punkte. Der Dax war in den vergangenen Wochen mehrfach über 14.000 Zähler gestiegen, hatte diese Hürde jedoch nicht nachhaltig hinter sich lassen können.

Der MDax der mittelgroßen Werte schwang sich sogar zu einem weiteren historischen Hoch auf. Er stieg um 0,44 Prozent zu auf 32.335 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,3 Prozent zu.

An die Spitze des Dax setzten sich die Aktien von Bayer mit einem Aufschlag von gut fünf Prozent. Die Leverkusener einigten sich bei einem entscheidenden Teil ihres milliardenschweren Glyphosat-Vergleichs mit Klägern in den USA nach langem Hickhack auf einen Kompromiss. Der zuständige Richter muss dem aber noch zustimmen.

Die Deutsche Bank erzielte 2020 erstmals seit sechs Jahren wieder einen Nettogewinn. Zudem sprach das Geldhaus von einem dynamischen Handelsgeschäft im neuen Jahr. Nach Gewinnen zur Eröffnung drehte der Kurs jedoch ins Minus und verlor am Dax-Ende zuletzt 2,3 Prozent. Der Kurs der Tochter DWS stieg dagegen um knapp vier Prozent, die Fondsgesellschaft sammelte 2020 mehr Mittel von Investoren ein als erwartet.

Aktien von Infineon verloren 0,3 Prozent. Analysten lobten zwar die Quartalszahlen und den Ausblick des Chip-Produzenten. Anleger könnten hier jedoch nach dem starken Kursanstieg seit März Kursgewinne mitnehmen. Das gilt auch für die Siemens-Aktien, die nach einem Rekordhoch am Vortag um 2,2 Prozent fielen.

Eine Kaufempfehlung der Bank of America für die Anteilsscheine von Continental ließ den Kurs um zwei Prozent steigen. Dagegen verloren HeidelbergCement nach einer Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs 1,5 Prozent.

Commerzbank verloren knapp drei Prozent und waren das Schlusslicht im MDax. Am Vorabend hatte der Aufsichtsrat dem Sparplan der Bank zugestimmt. Analysten sind jedoch nicht davon überzeugt, dass die Bank die Erträge wie angekündigt steigern können wird.

Papiere des IT-Dienstleisters Cancom stiegen als bester MDax-Titel um 7,3 Prozent. Das Unternehmen hatte den operativen Gewinn im vierten Quartal kräftig gesteigert.

© dpa-infocom, dpa:210204-99-297170/3

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen