Daimler-Betriebsrat: Arbeitszeitkürzungen zurücknehmen

Wegen der Corona-Krise handelte Daimler mit zahlreichen Beschäftigten kürzere Arbeitszeiten aus. Doch die Auftragslage bessert sich wieder.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Daimler kürzte 2020 die Arbeitszeit zahlreicher Beschäftigter.
Daimler kürzte 2020 die Arbeitszeit zahlreicher Beschäftigter. © Marijan Murat/dpa/Archivbild
Stuttgart

Daimler-Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht will den Konzern dazu bringen, die im vergangenen Jahr ausgehandelten Kürzungen der Arbeitszeit wieder rückgängig zu machen.

"Wir wollen natürlich, dass die Kürzungen möglichst bald wieder zurückgenommen werden, und haben dem Vorstand schon gesagt, dass wir schnellstmöglich darüber verhandeln wollen", sagte Brecht der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Die Auftragsbücher füllten sich wieder, hier und da gebe es auch schon wieder Überstunden. Auch im Lastwagenbereich seien die Auftragseingänge sehr gut. Gäbe es die Corona-Beschränkungen nicht, könnte man schon heute wieder deutlich mehr produzieren.

Konzernführung und Betriebsrat hatten sich vergangenen Sommer auf eine Reihe von Maßnahmen zur Senkung der Personalkosten und zur Sicherung der Arbeitsplätze geeinigt. Dazu zählte, dass die Arbeitszeit von Beschäftigten in der Verwaltung und den sogenannten produktionsnahen Bereichen in Deutschland für ein Jahr ohne Lohnausgleich um 5,7 Prozent gekürzt wird.

© dpa-infocom, dpa:210213-99-423719/2

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen