Twitter vs. Falschmeldungen zu Corona-Impfungen

Mit einer Regelverschärfung will der Kurznachrichtendienst Twitter Fake-News zu Corona-Impfungen den Garaus machen.
| dpa
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Twiter will den von Wissenschaftlern und Regierungen geführten Kampf gegen die Pandemie unterstützen.
Twiter will den von Wissenschaftlern und Regierungen geführten Kampf gegen die Pandemie unterstützen. © Martti Kainulainen/Lehtikuva/dpa
San Francisco

Irreführende Tweets und gezielte Falschinformationen zu Impfungen gegen das Coronavirus will der Kurznachrichtendienst künftig mit Warnhinweisen versehen oder gleich ganz löschen.

Diese Regelverschärfung kündigte Twitter über den offiziellen Firmenblog an. Demnach sollen ab kommender Woche nicht nur Tweets entfernt werden, die abstruse Verschwörungstheorien zu Impfstoffen verbreiten wie jene, wonach die Präparate angeblich dazu gedacht seien, die Bevölkerung zu kontrollieren. Auch Falschbehauptungen zu vermeintlichen Gesundheitsschäden durch Impfungen, die wissenschaftlich widerlegt sind, oder die Leugnung jeglicher Gefahr durch das Virus sollen nicht länger geduldet werden.

Ab Anfang kommenden Jahres will Twitter zudem einen Warnhinweis bei Tweets setzen, die strittige Darstellungen oder unvollständige, aus dem Zusammenhang gerissene Informationen zu Impfstoffen enthalten. Solche Tweets könnten mit weiterführenden Links zu den Twitter-Nutzungsbedingungen und verlässlichen Informationen über das Coronavirus versehen werden, hieß es in dem Blog-Eintrag. Damit wolle der Kurznachrichtendienst den von Wissenschaftlern und Regierungen geführten Kampf gegen die Pandemie unterstützen.

"Im Kontext einer globalen Pandemie stellen Falschinformationen zu Impfstoffen eine erhebliche und zunehmende Herausforderung für die öffentliche Gesundheit dar - und wir alle haben da eine Rolle zu spielen", heißt es zur Begründung in dem Twitter-Blog.

© dpa-infocom, dpa:201217-99-724910/3

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