Panasonic verkauft alle Tesla-Anteile - Weiter Partnerschaft

Der Verkauf aller Tesla-Anteile spült Panasonic wieder Milliarden in die Kasse. Geld, das der japanische Elektronikkonzern gut für eine geplante Übernahme gebrauchen kann.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Artikel empfehlen
Logo des japanischen Elektronikkonzerns Panasonic auf einem Fabrikgebäude.
Logo des japanischen Elektronikkonzerns Panasonic auf einem Fabrikgebäude. © Christoph Dernbach/dpa
Tokio/Palo Alto

Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat sein milliardenschweres Aktienpaket am US-Elektroautobauer und Batteriepartner Tesla zu Geld gemacht.

Bis Ende März habe Panasonic seinen Anteil an Tesla auf Null reduziert und damit rund 400 Milliarden Yen (3 Mrd Euro) eingespielt, teilten die Japaner am Freitag in einer Mitteilung an die Tokioter Börse mit.

Noch ein Jahr zuvor hatten die Anteile Ende März 2020 nur einen Wert von 81 Milliarden Yen gehabt - der Kurs des Autobauers hat in der Zwischenzeit eine wahre Rally hingelegt. Die Partnerschaft mit Tesla bleibe bestehen, hieß es vom Unternehmen. Die Firmen betreiben zusammen Teslas Batterie-Gigafabrik im US-Bundesstaat Nevada.

Panasonic hatte bereits angekündigt, sich von Tesla unabhängiger machen und auch andere Autobauer als Kunden ins Auge fassen zu wollen. Tesla setzt mittlerweile ebenso auch auf Batteriezellen anderer Hersteller. Zudem kann Panasonic das Geld aus dem Anteilsverkauf gut gebrauchen, weil der Konzern den auf Lieferketten spezialisierten US-Softwarehersteller Blue Yonder für 7,1 Milliarden Dollar übernehmen will.

Die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" hatte bereits über den Anteilsverkauf berichtet. Panasonic war 2010 mit rund 30 Millionen Dollar bei Tesla eingestiegen. Teslas Aktienkurs hat sich allein seit Januar 2020 bis dato mehr als verachtfacht. Die Kalifornier sind mit einem Börsenwert von 655 Milliarden Dollar mittlerweile der wertvollste Autobauer der Welt. Chef Elon Musk konnte zuletzt sieben Quartale in Folge Gewinne vorweisen.

© dpa-infocom, dpa:210625-99-140125/2

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Artikel empfehlen