Mutmaßlicher Betrug - Facebook verifiziert "Elon Musk"

Die Masche im Internet ist nicht neu: Krimnelle stehlen die Identität eines Prominenten und versuchen, sich Krypto-Geld überweisen zu lassen.
| dpa
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Der wahre Tesla-Chef: Elon Musk.
Der wahre Tesla-Chef: Elon Musk. © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/POOL/dpa
Menlo Park

Facebook hat einen mutmaßlichen Bitcoin-Betrüger falsch als Tesla-Chef Elon Musk verifiziert.

Das Konto "ElonMuskoffici" hatte ein weißes Bestätigungshäkchen auf blauem Grund, dabei handelte es sich tatsächlich um eine Facebook-Fanpage aus Ägypten, wie das US-Techportal "The Verge" berichtete. Die Seite, die am Dienstmorgen noch online war, wurde von Facebook am Dienstagmittag gesperrt.

Die tatsächlichen Betreiber der Facebook-Seite hatten offenbar versucht, auf eine alte Betrugsmasche aufzuspringen, die bislang vor allem auf Twitter zu finden ist. In den Netzwerken geben sich Betrüger als Elon Musk aus, der als Unterstützer von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Dogecoin bekannt ist. In den Beiträgen fordern die Fake-Tesla-Chefs die Anwender dazu auf, Bitcoins an eine bestimmte Adresse zu schicken, um dann die doppelte Summe zurückzuerhalten. Die Opfer gehen bei der Bitcoin-Lotterie aber leer aus und sehen ihr Digitalgeld nicht wieder.

Die fälschlicherweise verifizierte Facebook-Seite hatte über 150.000 Follower, bevor sie von Facebook gesperrt wurde. Recherchen im Internet-Archiv "WayBackMachine" belegen, dass Facebook zuvor bereits einen falschen Elon Musk mit einem Bestätigungshäkchen verifiziert hatte (ElonMuskofficia1).

Bei der Facebook-Verifizierung müssen Kontobesitzer einen Identitätsnachweis vorlegen, beispielsweise einen Führerschein oder Reisepass. Manchmal gelingt es Betrügern, bereits verifizierte Seiten umzubenennen und damit eine neue Identität einzunehmen, ohne dass Facebook dies bemerkt und die ursprüngliche Verifizierung zurücknimmt.

© dpa-infocom, dpa:211102-99-834059/2

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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