Mercedes-Benz: Automatisiertes Fahren in Luxuslimousine

Beim automatisierten Fahren will Mercedes-Benz die Nase vorn haben. Erste Limousinen sollen schon bald auf die Straße kommen. Aber sie übernehmen das Fahren vorerst nur unter bestimmten Bedingungen.
| dpa
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Mercedes-Benz wird vom kommenden Jahr an hochautomatisiertes Fahren in Serien-Luxuslimousinen der S-Klasse ermöglichen und damit aus eigener Sicht Branchenpionier sein.
Mercedes-Benz wird vom kommenden Jahr an hochautomatisiertes Fahren in Serien-Luxuslimousinen der S-Klasse ermöglichen und damit aus eigener Sicht Branchenpionier sein. © Mercedes-Benz Ag/MediaPortal Daimler AG/dpa
Sindelfingen

Mercedes-Benz wird vom kommenden Jahr an hochautomatisiertes Fahren in Serien-Luxuslimousinen der S-Klasse ermöglichen.

Die Fahrerin oder der Fahrer könnten beispielsweise bei Staus auf bestimmten Autobahnabschnitten die Verantwortung an das Fahrzeug übergeben, sagte Daimler-Vorstand Markus Schäfer am Donnerstag in Sindelfingen bei Stuttgart. Mercedes-Benz habe als Branchenvorreiter eine Genehmigung vom Kraftfahrt-Bundesamt erhalten.

Schäfer, der als sogenannter Chief Technology Officer verantwortlich ist für Entwicklung und Einkauf, sprach von Pionierarbeit und einem Durchbruch: Mercedes-Benz sei der erste Hersteller, bei dem "hochautomatisiertes Fahren in Deutschland in Serie" gehe. Erstmals in der über 130-jährigen Geschichte des Automobils übernehme das Fahrzeug unter bestimmten Voraussetzungen "die dynamische Fahraufgabe". Die Technik solle auch in den USA und China eingeführt werden.

Das automatisierte Fahren sei bei Geschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometern möglich. Der Fahrer könne unter bestimmten Bedingungen Filme anschauen oder im Internet surfen. "Er darf nicht schlafen", sagte Schäfer. Ein Preis für das neue System stehe noch nicht fest.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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