Bund investiert mehr Geld in Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist schon heute vielfach im Alltag anzutreffen. Ihr wird aber auch enormes Potenzial für die Zukunft zugesprochen. Deutschland will eine zentrale Rolle spielen.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
Empfehlungen
Ein Roboter interagiert beim "Speed Dating mit KI - Meet the Robots bei KI-Tagen" im Hammerbrooklyn Digital Campus mit einer Frau.
Ein Roboter interagiert beim "Speed Dating mit KI - Meet the Robots bei KI-Tagen" im Hammerbrooklyn Digital Campus mit einer Frau. © Axel Heimken/dpa
Berlin

Die Bundesregierung wird nach eigenen Angaben die Investitionen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) bis 2025 von drei auf fünf Milliarden Euro erhöhen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch die Fortschreibung der Strategie Künstliche Intelligenz (KI).

Darin werden Ziele formuliert, um Deutschland beim Thema KI voranzubringen. Es geht zum Beispiel um Förder- und Forschungsprogramme in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Erklärtes politisches Ziel ist es laut Bundesregierung, "zum weltweit führenden Standort" für die Erforschung, Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz zu werden.

"So viel uns die Pandemie heute abverlangt, so sehr müssen wir ebenso darüber hinaus denken. Es geht nicht nur darum, die Wirtschaft von heute zu stützen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit nach der Krise", sagte die Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung, Dorothee Bär (CSU) der Deutschen Presse-Agentur.

Gefördert werden zum Beispiel KI-basierte Mobilitätskonzepte für Städte oder zur Anbindung des ländlichen Raums aber auch Projekte im Bereich Kultur, Information und Medien, etwa zur automatischen Erkennung gezielter Falschinformation, zur Identifizierung illegal gehandelter und gestohlener Kulturgüter oder zur Übertragung alter handschriftlicher Aufzeichnungen in Archiven in digital lesbare Formen.

Künstliche Intelligenz ist schon heute in vielen Bereichen zu finden: Beispiele sind selbst parkende Autos, Sprachassistenten und lernfähige Maschinen - aber auch Kaufvorschläge im Online-Shop oder Playlisten in Streamingdiensten, die auf Basis vorherigen Konsumverhaltens von Maschinen errechnet werden.

© dpa-infocom, dpa:201202-99-544274/4

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen Empfehlungen