Sonne, Regen: Filmfest München endet mit Preisverleihung

Mit der Verleihung mehrerer Preise ist am Samstagabend das Filmfest München zu Ende gegangen.
von  AZ/dpa
Eine Besucherin geht beim Internationalen Filmfest München im Festivalzentrum Gasteig am Roten Teppich vorbei.
Eine Besucherin geht beim Internationalen Filmfest München im Festivalzentrum Gasteig am Roten Teppich vorbei. © Felix Hörhager/dpa

München - "Wir haben uns der großen Herausforderung gestellt, in unsicheren Zeiten ein Festival zu planen. Und es hat funktioniert", sagte Festivalleiterin Diana Iljine.

"Es war einfach magisch zu sehen, wie das Publikum sich zurückgemeldet hat und zeigt: Das Kino lebt – endlich wieder!" Trotz so mancher coronabedingter Einschränkungen und wechselhaftem Wetter zählte das Festival rund 25.000 Besucher in den Kinos, viele davon unter freiem Himmel.

70 Filme in 10 Tagen

In den vergangenen 10 Tagen waren rund 70 Filme zu sehen, darunter der französisch-deutsche Thriller "Die Verschwundene", in dem ein verlassenes Auto für Aufsehen sorgt.

Der Regisseur Dominik Moll bekam dafür am Samstag den mit 50.000 Euro dotierten ARRI/Osram Award für den besten internationalen Film. Die Jury lobte das Werk als packend, spannend und ergreifend.

Es spanne den Bogen von menschlichen Verfehlungen und Lügen hin zu großen sozial-gesellschaftlichen Themen wie den Folgen des Kolonialismus. Bereits am 29. Juli soll der Film mit Valeria Bruni Tedeschi im Kino starten.

Der CineVision Award für den besten internationalen Nachwuchsfilm ging an Philippe Lacôte für "La Nuit des Rois". Den Publikumspreis von Bayern2 und der "Süddeutschen Zeitung" gewann "Trans - I got Life" von Imogen Kimmel und Doris Metz.