"Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft" - Noch mehr Zwerge

Das gleiche Thema, diesmal als deutscher Kinderfilm: "Hilfe, ich habe meine Eltern geschrumpft".
von  Diemuth Schmidt
Felix (Oskar Keymer) und sein Vater (Axel Stein).
Felix (Oskar Keymer) und sein Vater (Axel Stein). © Sony/Tom Trambow

In "Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft" erwischte 2015 der Schrumpfzauber die Lehrerin Schmitt-Gössenwein (Anja Kling), die als Däumling auf die Hilfe ihres Problemschülers Felix (Oskar Keymer) angewiesen war. In der Fortsetzung sind nun Felix’ Eltern an der Reihe.

Manches ist hier altbekannt: Dass ein Elternteil ins Ausland ziehen will, kennt man schon aus dem Vorgängerfilm, diesmal will der Vater nach Dubai, wogegen sich Felix wenig mitreißend wehrt. Doch das halbherzige Familiendrama erledigt sich schnell, weil es andere Probleme zu lösen gibt: Es wird wieder geschrumpft.

Viele gelungene Eltern-Kind-Gags

Felix ist jetzt der einzige Große in der Familie. Der Rollentausch mit seinen Eltern führt zu vielen gelungenen Eltern-Kind-Gags. Eine eigene Note bekommt die Geschichte auch durch die neue, fürchterliche Direktorin Hulda Stechbarth (Andrea Sawatzki), die sich bald mit dem Schulgeist Otto Leonhard (Otto Waalkes) duelliert. Situationskomik, skurrile Szenen und perfekte Arbeit der Trickspezialisten liefern alles für einen gelungenen Familienunterhaltungsfilm. Komplexe Charaktere oder eine raffinierte Story darf man aber nicht erwarten.


Kinos: CinemaxX, Solln, Mathäser, Münchner Freiheit; Regie: Tim Trageser (D, 99 Min.)

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