Zwölfjähriger uneinsichtig Schweinfurt: Bub alarmiert aus Langeweile die Polizei

Die Polizei machte deutlich, dass Scherzanrufe dem Verursacher teuer zu stehen kommen können. Zudem könne der Notruf für ernste Notfälle blockiert werden. (Symbolbild) Foto: imago/localpic

Da der Zwölfjährige keine Reue zeigte und in den Anrufen kein Fehlverhalten sah, sollte der Vorfall dem Jugendamt gemeldet werden.

 

Schweinfurt -  Ein Bub hat die Polizei mit Anrufen an die 110 übel an der Nase herumgeführt: Achtmal wählte der Zwölfjährige den Notruf und gab vor, sich gefesselt vor einem Museum in Schweinfurt zu befinden, wie Ermittler am Montag mitteilten.

Nachdem mehrere Streifen den Bub am Museum nicht finden konnten, lokalisierten die Beamten den Ort des Anrufers: ein Mehrfamilienhaus etwa vier Kilometer entfernt.

Polizei: "Äußerst fragwürdiger Scherz"

Der Bub gestand die Anrufe vom Samstagabend und gab laut Polizei als Grund Spaß und Langeweile an. Für die Beamten sind derartige Falschmeldungen ein "äußerst fragwürdiger Scherz", wie ein Sprecher sagte. Da der Zwölfjährige keine Reue zeigte und in den Anrufen kein Fehlverhalten sah, sollte der Vorfall dem Jugendamt gemeldet werden.

Die Polizei machte deutlich, dass Scherzanrufe dem Verursacher teuer zu stehen kommen können. Zudem könne der Notruf für ernste Notfälle blockiert werden.

 

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