Zwischengeschoss im Hauptbahnhof München: Abstand missachtet - Streit in McDonalds eskaliert

Die jungen Männer müssen sich nun wegen Körperverletzung verantworten. (Symbolbild) Foto: Bundespolizei München

In der Nacht zum Donnerstag ist es zu einer handfesten Auseinandersetzung in der McDonalds-Filiale im Hauptbahnhof gekommen. Auch ein zunächst Unbeteiligter, der schlichten wollte, wurde hineingezogen.

 

München - Ein 20-Jähriger aus der Maxvorstadt und ein gleichaltriger Freund aus Pürgen (Kreis Landsberg am Lech) hatten am Donnerstag frühmorgens gegen 3 Uhr Appetit auf Burger.

Als sie bei McDonald’s im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofs ihre Bestellung abgaben, rückte ihnen ein 27-Jähriger aus Dachau ziemlich dicht auf den Pelz. Der 20-Jährige aus Pürgen bat den Drängler, er möge mehr Abstand halten. Prompt kam es zwischen den Männern zum Streit.

Ein 25-Jähriger aus Waldeck (Hessen) wollte schlichten. Das misslang. Aus dem verbalen Streit wurde eine Schubserei. Es folgten Schläge und Tritte untereinander. Als der 20-Jährige aus Pürgen vor Attacken eines 20-jährigen Dachauers im Restaurant um Tische herum flüchtete, folgte ihm der 25-jährige Hesse und schlug auf ihn ein.

Alle drei Schläger waren betrunken

Als Schlichtungsversuche des 20-Jährigen aus der Maxvorstadt auch keinen Erfolg brachten, ging er wiederum auf den Hessen los und schlug auf den ein.

Beamten der Bundespolizei gelang es, die wüste Rauferei in dem Fast-Food-Restaurant zu beenden. Alle fünf Männer waren erheblich angetrunken. Freiwillige Alkoholtests bei Dreien ergaben: Der 27-jähriger Dachauer hatte 1,37 Promille, der 20-jährige Dachauer brachte es auf 1,47 Promille, und der 20-Jährige aus Pürgen schaffte 2,46 Promille. Gegen alle wird wegen Körperverletzung ermittelt.

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