Zwischenfall in Tankstelle Neuaubing: Polizisten wehren Angriff mit Pfefferspray ab

, aktualisiert am 29.04.2018 - 13:46 Uhr
Gegen den Angriff setzte die Polizei Pfefferspray ein. (Symbolfoto) Foto: dpa

In der Nacht auf Sonntag wurden zwei Polizisten in einer Neuaubinger Tankstelle von drei jungen Männern angepöbelt und beleidigt. Als sie daraufhin die Personalien aufnehmen wollten, rastete ein 22-Jähriger aus.

München – Am Samstag (28.04.2018) gegen 23:20 Uhr betraten die beiden Polizisten die Allguth-Tankstelle in der Bodenseestraße, um sich dort Getränke zu kaufen. Dabei wurden sie von einer dreiköpfigen Gruppe völlig grundlos aggressiv angepöbelt und beleidigt. Unter anderem fielen Sätze wie "Scheiß Bullen". Bei der daraufhin angeordneten Feststellung der Personalien der Gruppe ging dann ein 22-jähriger Münchner aggressiv auf einen der Polizeibeamten zu und versuchte, ihn zu provozieren.

Während der Kollege über Funk Unterstützung anforderte, ermahnte der Polizist seinen Kontrahenten, doch bitte auf Abstand zu gehen. Doch statt dieser Aufforderung nachzukommen wurde der 22-Jährige noch aggressiver und versuchte, den Beamten zu schlagen. Der Polizist drohte dem Mann daraufhin mit dem Einsatz von Pfefferspray, doch auch das half nicht. Also ließ er schließlich den Worten Taten folgen.

Durch das Pfefferspray außer Gefecht gesetzt konnte der 22-Jährige schließlich gefesselt werden. Da er und ein gleichaltriger Kamerad aus der Pöbler-Gruppe dabei Augenreizungen erlitten, wurde für beide ein Krankenwagen zur Augenspülung angefordert. Anschließend ging es für beide in den Polizeigewahrsam. Wenig überraschend verlief ein Atemalkoholtest positiv.

Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Die beiden 22-Jährigen wurden im Laufe der Nacht wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

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