Zuschüsse in München Theater und Museen: So viel zahlt die Stadt drauf

Ohne städtische Subventionen wären die Eintrittspreise bei vielen Münchner Attraktionen noch höher: In der Bilderstrecke sehen Sie, wo die Stadt draufzahlt. Foto: dpa/ho

Museen, Theater und die VHS – ohne städtische Zuschüsse wäre das kulturelle Leben in München nicht möglich. Wie hoch der Preis für die Besucher ohne Subventionen wäre.

 

München - München ist unfassbar teuer – keine Frage. Aber das Leben hier wäre noch viel teurer, wenn die Stadt viele Bereiche nicht massiv subventionieren würde.

Wer zum Beispiel die Münchner Philharmoniker sehen möchte, der zahlt für eine Karte bis zu 377 Euro – ein mehr als stolzer Preis. Würde die Stadt die Philharmonie allerdings nicht bezuschussen, wäre jede Karte noch einmal 84,60 Euro teurer.

Die Stadtkämmerei hat am Freitag nun Zahlen vorgelegt, welche Einrichtungen die Stadt in welcher Höhe subventioniert. Das Ergebnis ist durchaus schockierend: Das Stadtmuseum zum Beispiel muss mit 94 Prozent seiner Kosten bezuschusst werden, das Volkstheater mit 79 – und auch die Kammerspiele tragen sich nur zu 15 Prozent selbst.

Die Zahlen stammen aus dem Jahr 2013, die für 2014 liegen noch nicht vor. Die AZ hat die wichtigsten Daten aufbereitet. Aus der Aufstellung in der Bilderstrecke ist ersichtlich, wie viel der Eintrittspreis zu verschiedenen Theatern und Museen kostet (Preis) – und wie viel höher der Preis läge (Zuschuss pro Besucher), wenn die Stadt keine Subventionen zahlen würde.

Lediglich für die Kammerspiele konnte der Zuschuss pro Besucher nicht erhoben werden. Die Subventionen dort gelten auch für das Theater der Jugend und die Otto-Falckenberg-Schule. Und auch bei der Kinderbetreuung sind die Leistungen je Kind so unterschiedlich, dass eine Erhebung nicht möglich war.

 

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