Zur Anklage kommt es nicht mehr Ex-Fahrer der Queen missbraucht Jungen (10) hinter Palastmauern

Hinter den dicken Mauern des Palasts soll ein Angestellter straffällig geworden sein. Foto: dpa/Kerim Okten

Ein ehemaliger Fahrer von Königin Elisabeth II. hat in den Siebziger Jahren einen zehnjährigen Jungen in den Royal Mews, direkt neben dem Buckingham Palast, sexuell missbraucht. Jetzt starb der Rentner noch vor einer Anklage. Der Palast äußert sich nicht.

 

Die unfassbare Tat erschüttert die britische Presse. Wie "The Sun" berichtet, starb der pädophile Mann jetzt eines natürlichen Todes im Krankenhaus, nachdem ihm die Anklageschrift übergeben worden war. Der Ex-Angestellte der Queen hat den sexuellen Übergriff selbst zugegeben. Angeblich soll der Mann auch einen weiteren Jungen, damals 14 Jahre alt, belästigt und unsittlich angefasst haben. 

Missbrauchsskandal im Buckingham Palast

Für die beiden Opfer ist der Tod des mutmaßlichen Täters wie ein Schlag ins Gesicht. Der Mann kann für seine Taten nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden. "The Sun" schreibt, dass allen Beteiligten bedingt durch das hohe Alter des Mannes klar gewesen sei, dass eine schnelle Abwicklung des Verfahrens, notwendig gewesen wäre. Ein Insider weiter: "Es gibt Fragen, warum die Polizei so lange gebraucht hat, um ihn zu befragen."

Der Palast gab auf Anfrage der Zeitung kein Statement ab.

 

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