Zum Tod des Star-DJs Neue Details: Avicii starb nicht in einem Hotelzimmer

Am Freitag sind neue Details zum tragischen Tod von Star-DJ Avicii veröffentlicht worden. Der Fundort seiner Leiche ist nun bekannt.

 

Avicii wurde am 20. April 2018 tot im Oman aufgefunden. Bisher war davon ausgegangen worden, dass der Star-DJ, der mit bürgerlichem Namen Tim Bergling hieß, in einem Hotelzimmer starb. Doch am Freitag kamen neue Details über den tragischen Tod des gebürtigen Schweden ans Licht. Die schwedische Zeitung "Aftonbladet" berichtet, dass es sich beim Fundort der Leiche um ein Anwesen handele, dass einem Verwandten des omanischen Sultans gehöre.

Ein Mitarbeiter der omanischen Staatsanwaltschaft soll dem Bericht zufolge bestätigt haben, dass der Leichnam im Inneren eines Gutshofes gefunden wurde. Das Anwesen soll in einer exklusiven Villengegend liegen. Die Zeitung "Aftonbladet" zitiert zudem einen omanischen Polizeioffizier, der erklärt haben soll, dass der abgesetzte Notruf direkt in der Polizeizentrale eingegangen sei. Das sei bei wichtigen Fällen so üblich. Vor Ort hätten die entsandten Beamten bereits andere Polizisten und Ermittler angetroffen.

Demzufolge hat Avicii die letzten Stunden vor seinem Tod nicht im Muscat Hills Resort verbracht, wie bisher angenommen wurde. Das Hotel hatte auf dem offiziellen Instagram-Account zum Tod Aviciis Stellung bezogen. Aus dem Statement ging jedoch nicht hervor, dass die Leiche des Musikers in der Hotelanlage gefunden wurde. Darin hieß es lediglich, dass er dort Gast gewesen sei und "sehr freundlich" zu allen war.

"Er wollte Frieden finden"

Laut dem "Aftonbladet" befindet sich der Leichnam von Avicii eine Woche nach seinem Tod immer noch im Oman. Mitarbeiter des schwedischen Konsulats seien vor Ort, um die Überführung nach Schweden voranzutreiben. Auch die Familie von Tim Bergling sei geschlossen im Oman. Die Hinterbliebenen hatten am Donnerstag ein weiteres Statement zum Tod des 28-Jährigen veröffentlicht. Es lässt kaum einen anderen Schluss zu, als dass Avicii Selbstmord begangen hat.

Seine Familie beschreibt ihn als "zerbrechliche Seele", "ein Suchender", der stets nach Antworten auf existentielle Fragen geforscht habe. Er habe "mit Gedanken über den Sinn, das Leben und das Glück" zu kämpfen gehabt. "Er wollte Frieden finden".

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Rufnummer: 0800/111 0 111

 

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