Zukunft der 1899-Leihgabe So plant Bayern-Boss Rummenigge mit Gnabry

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (rechts) beobachtet die Entwicklung von Leihgabe Serge Gnabry sehr genau. Foto: firo, Rauchensteiner/Augenklick

Die Verantwortlichen der TSG 1899 Hoffenheim hatten zuletzt die leise Hoffnung geäußert, Serge Gnabry halten zu können. Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge stellt jetzt klar, dass da nichts geht und die Leihgabe im Sommer wie geplant nach München zurückkehrt.

München - "Ich hätte auch gerne Messi", antwortete Julian Nagelsmann nach dem 4:0 seiner TSG 1899 Hoffenheim gegen RB Leipzig vielsagend auf die Frage, ob er die Bayern-Leihgabe Serge Gnabry gerne behalten würde.

Der 1899-Coach macht allerdings auch keinen Hehl daraus, dass er Gnabry noch nicht reif für die Bayern hält. "Wenn er bei dem Verein spielen will, dem er gehört, muss er mehr machen", äußerte Nagelsmann.

Dennoch: An einen Verbleib des 22-Jährigen in Hoffenheim nach der laufenden Saison glaubt auch Nagelsmann nicht. Sozusagen vorbeugend und zur Sicherheit macht jetzt auch Karl-Heinz Rummenigge klar, dass das für den deutschen Rekordmeister nicht in Frage kommt.

"Es ist nicht geplant, dass er bleibt. Geplant ist, dass er nach dieser Saison zurückkommt und dann eben bei uns eingebunden wird", wird der Vorstandsboss des FC Bayern in der tz zitiert. "Bis auf die Verletzungsphase, die er hatte, sind wir mit den Leistungen die er bisher gezeigt hat, total zufrieden. Speziell seine beiden Tore gegen Leipzig sind uns im Klub in guter Erinnerung geblieben."

In München werden sie allerdings auch aufhorchen, wenn sie Nagelsmann über die andauernden Verletzungsprobleme des Angreifers sprechen hören. Obwohl Gnabry ein "vorbildlicher Profi" sei, der viel für die Verletzungsprophylaxe tue, bekomme er seine muskulären Probleme am hinteren Oberschenkel derzeit nicht in den Griff.

Nagelsmann: Gnabry "nie bei 100 Prozent"

"Er hangelt sich von Spiel zu Spiel und kann dazwischen kaum trainieren. Deshalb ist er nie bei 100 Prozent. Er wäre noch viel stärker, wenn er auch richtig trainieren könnte", sagte der Trainer: "Dass die Muskulatur bei einem schnellkräftigen Spieler anfälliger als bei einer lahmen Ente ist, ist aber nichts Neues."

Gnabry braucht offenbar immer mal wieder einen "Tritt in den Hintern". Das wusste Nagelsmann schon vor der Verpflichtung des gebürtigen Stuttgarters - sein Trainerkumpel Alexander Nouri hatte ihm das gesteckt. "Wenn er eine Aktion hat, kommt meistens etwas Gutes dabei raus", sagte Nagelsmann: "Man muss ihm nur oft sagen, dass er eine Aktion machen soll."

Rummenigge kündigt Gespräche mit Robben und Ribéry an

Wie es mit Arjen Robben und Franck Ribéry beim FC Bayern im Sommer weitergeht, steht noch in den Sternen. Es habe noch keine Gespräche mit dem Duo gegeben, so Rummenigge: "Es sind beides extrem hochverdiente Spieler. Wir wissen, was wir an ihnen haben. Sie haben beide eine große Bedeutung für uns." Es sei wichtig, "wie es mit ihnen weitergeht".

Rummenigge kündigte "seriöse Gespräche" mit beiden Profis an - "irgendwann Anfang Frühjahr".

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